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"Die SchülerInnen lernen, dass zentrale gesellschaftliche Herausforderungen nicht von einzelnen Disziplinen bewältigt werden können, sondern dass es hierfür ein Ineinandergreifen unterschiedlicher Perspektiven braucht.”

Mag. Christian Dürnberger, beteiligter Experte seit dem Schuljahr 2013/14

14. Juni 2018
von Franzi Allerberger
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1. k.i.d.Z-Forscherwoche des Schulgarten Telfs

Die Aufregung zu Beginn der Alpinen Forscherwoche in Obergurgl/Ötztal (10.06 – 13.06.18) war bei allen Beteiligten groß: Zum ersten Mal nahm der Schulgarten Telfs mit SchülerInnen der Primarstufe 2 sowie der Sekundarstufe am k.i.d.Z.21-Projekt teil.

Kurz nach der Ankunft am Universitätszentrum in Obergurgl stimmte sich die Gruppe bei einer abendlichen Wanderung durch den Zirbenwald auf die Woche ein.

Gruppenfoto bei der abendlichen Wanderung durch den Zirbenwald (Foto: Allerberger 2018)

 

Glückliche Gesichter nach der Gletscherbegehung (Foto: Allerberger 2018)

Diese begann mit den Themenfeldern „Vegetation“ und „Gletscher“, die beide in das Gaisbergtal führten. Während im Zuge der Vegetationsstation in unterschiedlichen Höhenstufen jeweils die Veränderung der Vegetation erforscht sowie die Auswirkungen des Klimawandels erforscht wurden, gingen die SchülerInnen bei Gletscherstation auf Zeitreise: Wo lag die Gletscherzuge in den Jahren 1850 und 1920? Welche Spuren hat der Gletscher dabei hinterlassen und wie erkennt man diese im Gelände? Wie wird sich der Gletscher im Zuge des Klimawandels weiterentwickeln? Diese und noch viele weitere Fragen wurden anhand diverser Karten- und Bildmaterialien diskutiert. Den absoluten Höhepunkt stellte letztendlich die Begehung des Gaisbergferners dar.

 

 

 

Nach diesem durchaus gelungenen Start in die Forscherwoche beschäftigten sich die SchülerInnen am darauf folgenden Tag mit den Themenbereichen „Tourismus“ und „Umweltethik“. Um Zusammenhänge zwischen Klimawandel und Tourismus zu erforschen, entwickelten die SchülerInnen unter anderem selbstständig Forschungsfragen und führten in Obergurgl Kartierungen sowie Interviews durch. Letzteres war jedoch zum Teil keine allzu leichtes Unterfangen, da das Dorf zu dieser Zeit noch recht „ausgestorben“ war, viele Geschäfte und Hotels geschlossen waren und somit es auch etwas Glück brauchte, Touristen anzutreffen.

Äußerst lebhafte Diskussionen gab es bei der Umweltethikstation zur Frage, wie Mensch und Umwelt miteinander in Beziehung stehen. Als Fallbeispiel diente der geplante Kraftwerksbau an der Gurgler Ache, bei welchen die Ache aufgrund eines geplanten Erweiterungsprojektes eines Wasserkraftwerks im Kaunertal aufgestaut werden soll. Hierbei treffen unterschiedliche Interessen von Menschen aufeinander und auch potenzielle Auswirkungen auf die Natur sind zu berücksichtigen.

In welchem Verhältnis stehen wir Menschen zur Umwelt? Diese und ähnliche Fragen wurden im Rahmen der Umweltethikstation diskutiert (Foto: Allerberger 2018)

Die Forscherwoche neigte sich zwar bereits dem Ende zu, doch die jüngsten SchülerInnen der Primarstufe 2 sind erst am letzten Abend nachgekommen und absolvierten, aufgrund von etwas Pech mit dem Wetter, in verkürzter Form am Tag der Abreise die Vegetationsstation. Sophie-Madeleine (10 Jahre) hat ihre Erlebnisse in einem kurzen Bericht zusammengefasst:

Das k.i.d.Z.21 Projekt, das so viel wie „Kompetent in die Zukunft“ heißt, ist ein Umwelt-Projekt. Wir, die Primarstufe 2 (P2) vom Schulgarten Telfs (also die 4., 5. und 6. Schulstufe) und die SEKU (die 7., 8. und 9. Schulstufe) nahmen an diesem Projekt teil.

Die 4. Schulstufe fuhr am Dienstag um 15 Uhr nach Obergurgl, die 5. bis 9. Schulstufe war bereits dort. Eine unserer Lehrerinnen war die ganze Zeit dort, ihr Name ist Helena.

Am Mittwoch machte die P2 einen Ausflug, bei dem wir zuerst ein Stück wanderten und danach steckten wir mit Absperrband ein Viereck im Wald ab und untersuchten die Pflanzen mit einem Bestimmungsbuch. Weil so schlechtes Wetter war, verkürzten wir die Wanderung, damit wir nicht so nass wurden.

Die 4. Klasse übernachtete 1 Nacht in Obergurgl, die 5. bis 9. Schulstufe übernachtete dreimal dort.

Es waren sehr schöne Tage in Obergurgl.
(Sophie-Madeleine, Schülerin der Primarstufe 2)

 

Abschließend lässt sich festhalten, dass der „k.i.d.Z.21 – Einstand“ erfolgreich gelungen ist und Lust auf mehr macht!

 

10. Juni 2018
von Franzi Allerberger
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Forscherwoche der HBLFA Kematen in Obergurgl

Bereits im zweiten Jahr in Folge beteiligte sich die HBLFA Kematen unter Leitung von Mag.a Pallua am k.i.d.Z.21-Austria Projekt. Nachdem sich die SchülerInnen im Zuge zahlreicher Aktivitäten im Laufe des Schuljahres neben dem Klimawandel insbesondere mit den Sustainable Development Goals der UN auseinandergesetzt haben, ging es für die Jugendlichen Anfang Juni (04.06-08.06.18) nach Obergurgl zur Alpinen Forscherwoche. Der Abschlussbericht der SchülerInnen gibt einen Einblick in die Erfahrungen und Erlebnisse, welche die SchülerInnen dort gesammelt haben:

Montag, 4. Juni:

Skizzieren auf der Hohen Mut (Foto: SchülerIn der HBLFA Kematen 2018)

Heute starteten wir die Reise mit Bus und Bahn nach Obergurgl. Nach einer fast zwei stündigen Busfahrt kamen wir in Obergurgl an. Unsere Unterkunft, das Universitätszentrum Obergurgl, erreichten wir nach ca. 10 Minuten Fußmarsch.
Nachdem wir unsere Zimmer bezogen hatten, ging die Reise weiter in die Berge. Unser heutiges Ziel war die Hohe Mut (2.670 m).

Oben angelangt, war unsere erste Aufgabe den Gaisbergferner und den Rotmoosferner zu skizzieren, mit dem Blicke ins Tal zu vergleichen und unsere Gedanken und Fragen zu den beiden Ansichten zur formulieren.

Zurück in der Unterkunft erwartete uns ein dreigängiges Menü vom Feinsten.

 

 

Dienstag 5. Juni:

An diesem Tag teilten wir uns in zwei Gruppen. Die Themen am Dienstag waren:
Tourismus und Umweltethik. Bei der Station Tourismus diskutierten wir in Kleingruppen über Tourismus und Klimawandel in Obergurgl. Wir führten auch selbständige Befragungen im Ort durch, mit denen wir unsere Forschungsfragen beantworteten.

Bei der Station Umweltethik machten wir eine Wanderung durch den Zirbenwald. Hier konnten wir mit allen Sinnen die Natur genießen. Wir machten uns Gedanken über die Benutzung und Ausnutzung der Natur durch die Menschen heute sowie auch in der Zukunft. Wieder im Hotel angekommen hatten wir eine kurze Nachbesprechung des sehr ereignisreichen zweiten Exkursionstag.

Mittwoch 6. Juni:

Der Mittwoch begann um 7:00 Uhr mit dem Frühstück. Der Plan für diesen Tag war die Begehung des Gaisbergferners. Auf der Strecke zum Gletscher beobachteten wir die Veränderungen der Vegetation je nach Höhe und beantworteten unsere zu Beginn gestellten Forschungsfragen. Unterwegs machten wir drei Stationen auf 2.095 m, 2.203 m und 2.344 m, wo wir jeweils ein Feld mit 20 m² markierten und dort die Pflanzen begutachten und so unsere Hypothesen beantworteten. Abschließend diskutierten wir unsere Beobachtungen und kamen zum Schluss, dass sich die Vegetationsformen in Abhängigkeit von der Seehöhe verändern.

Im Zuge der Vegetationsstation beschäftigen sich die Jugendlichen mit der Veränderung der Vegetation in Abhängigkeit von der Höhe. (Foto: Allerberger 2018)

Als wir im Gletschervorfeld ankamen, übernahm der Bergführer das Kommando. Wir bildeten eine Seilschaft und marschierten im Gänsemarsch über einen Teil des Gletschers. Oben angekommen besprachen wir den Rückgang des Gletschers in der Vergangenheit und wie sich der Gletscher weiter entwickeln könnte.

On Top: Gruppenfoto am Gaisbergferner (Foto: Allerberger 2018)

Weiteres beobachteten wir die Umgebung und überlegten, welche Spuren der Gletscher in der Landschaft hinterlässt. Anschließend gingen wir auf schnellstem Wege zur Unterkunft, da das Wetter umzuschlagen drohte.

Donnerstag 7. Juni:

Am vierten Tagen unserer Exkursionswoche starteten wir nach einem ausgiebigen Frühstück einen entspannten Spaziergang durch den Zirbenwald, den wir schon vom Dienstag kannten.
Unser Ziel war diesmal der Rotmoos-Wasserfall. Nach ca. 40 Minuten Gehzeit erreichten wir unser Ziel. Oben angekommen dankten uns Frau Pallua und Frau Gasser für eine sehr disziplinierte Zusammenarbeit und spannende Woche. Daraufhin bedanken wir SchülerInnen uns bei den Lehrerinnen für die sehr lehrreiche und lustige Woche, die bestens organisiert und vorbereitet war.
Nach dem wir die Woche kurz Revue passieren ließen, bekamen wir einen Arbeitsauftrag und erfüllten diesen direkt beim Wasserfall.

Reflexion am Rotmooswasserfall (Foto: Schülerin HBLFA Kematen 2018)

Alle schrieben ihre Gedanken zur Woche auf und notierte auch, was sich an der am Montag erstellen Skizzen und den Fragestellungen aus unserer Sicht verändert hat. Nach ca. einer Stunde beim Wasserfall, traten wir den Rückweg zur Unterkunft an. Um 11:15 Uhr war die ganze Klasse angekommen.

Da heute der letzte Tag war, an dem wir unsere eigene Jausen zu Mittag aßen, veranstalteten wir ein gemeinsamen „Rest-lessen“ in der Unterkunft, bei dem alle ihr übriges Essen bereitstellten.
Nach dem Mittagessen ging es mit der Planung für die Präsentation am Abend weiter. Wir durften uns selbständig einteilen, wer welchen Beitrag dazu leistet, dass dieser Abend gelingen kann.
Einige von uns sortierten Fotos und Videos und erstellten daraus einen kurzen Film. Die restlichen SchülerInnen bereiteten Plakate, den Stationenbetrieb und einen genauen Zeitplan vor.
Nach dem Abendessen starteten wir direkt mit einem Probelauf für die spätere Präsentation. Um ca. 20:30 Uhr kamen elf GeographiestudentInnen der Universität Innsbruck zu uns und wir konnten ihnen unser gesamtes Projekt, von der ersten Phase im November 2017 bis zu dieser Woche präsentieren.
Robert und Ida führten gekonnt durch den Abend. Mit kurzen Fotopräsentationen, Videos und Plakaten brachten wir Abwechslung in die komplette Präsentation. Wir präsentierten die verschiedenen Phasen im Projekt und unsere Fragestellungen der Individualprojekte.

Die SchülerInnen präsentieren die verschiedenen Phasen des Projekts sowie die Forschungsfragen ihrer Individualrpojekte. (Foto: HBLFA Kematen 2018)

Zum Abschluss der Präsentation wartete ein Stationenbetrieb auf die StudentInnen. In fünf ganz unterschiedlich gestalteten Stationen zu den Themen Gletscher, Klimawandel, Tourismus, Vegetation und den Projektheften, durften wir den StudentInnenen vermitteln, was wir in diesem Schuljahr und vor allem in der Woche in Obergurgl gelernt haben.

Anschließend bekamen wir sehr positives Feedback der StudentInnen und führten un-sere Diskussionen in der Zirbenstube des Gasthauses weiter. Den sehr lustigen und unterhaltsamen Abend ließen wir beim Karaokesingen ausklingen.

Freitag 8. Juni:

Nach einer sehr lehrreichen und lustigen Woche traten wir die Heimreise an. Wir genossen unser letztes Frühstück im Universitätszentrum und packten die Koffer. Um 8:45 Uhr fuhren wir mit dem Bus von Obergurgl zurück nach Ötztal-Bahnhof.

(Bericht erstellt von: Theresia Troy, Katharina Steidl, Lisa Plaikner, Jakob Simma, Andre Feuerstein, Michael Geisler, Markus Klocker, Laurin Kowalik & Johannes Schuler)

 

9. Juni 2018
von Franzi Allerberger
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Ausgezeichnet! Das k.i.d.Z.21-Austria Projekt erhält den Sustainability Award

Mitten im Trubel der Vorbereitungen bzw. der Durchführung der k.i.d.Z-Forscherwochen erhält das Team der Universität Innsbruck eine äußerst positive Nachricht: Das Projekt k.i.d.Z.21-Austria – Preparing Austria´s Youth for Climate Change Challenges of the 21st Century wurde Anfang Juni in Wien für das Handlungsfeld „Regionale Kooperation“ mit dem zweiten Preis des Sustainability Awards ausgezeichnet. Diese Auszeichnung geht auf eine gemeinsame Initiative des Bundesministeriums für Nachhaltigkeit und Tourismus sowie das Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung zurück. Mit dem Ziel, den Aspekt der Nachhaltigkeit an Hochschulen zu fördern und stärker ins Blickfeld zu rücken, wird der Award seit 2008 alle zwei Jahre verliehen.

Das k.i.d.Z.21-Team möchte sich auf diesem Wege bei allen beteiligten SchülerInnen, LehrerInnen, ExpertInnen und StudentInnen recht herzlich bedanken, ohne die das Projekt in dieser Weise nicht möglich wäre!

Anna Oberrauch und Suzanne Kapelari nahmen in Wien den Sustainability Award entgegen (Foto: Universität Innsbruck)

Von der Universität Innsbruck wurde darüber hinaus das Projekt „iss lokal, denk global“ ebenfalls mit dem zweiten Preis ausgezeichnet, welches von Prof. Suzanne Kapelari (Institut für Fachdidaktik) und Prof. Markus Schermer (Institut für Soziologie) geleitet wird. Das Ziel des Projekts ist es, dass sich Menschen aller Altersgruppen bewusst mit Ernährungssicherheit und dem nachhaltigen Umgang mit Nahrungsmitteln beschäftigen.

 

25. Mai 2018
von Franzi Allerberger
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Regen zum Nachdenken an: Präsentationen der Projektbeiträge an der HBLFA Kematen

(nach Mag.a Gabi Pallua, HBLFA Kematen) 

Im  Laufe  des  2.  Semesters  haben  sich  die  Schülerinnen  und  Schüler  des  1A  im  Rahmen  des k.i.d.Z.21 -Projektes  intensiv  mit  einem  von  ihnen  selbst  ausgewählten  und  von  den  Sustainable Devolopment Goals der UN (SDGs) inspirierten Thema auseinandergesetzt.

Am 16.05.2018 fand die Auseinandersetzung mit den drängenden Herausforderungen des 21. Jahrhunderts einen vorläufigen Abschluss in Form einer klasseninternen Präsentation der unterschiedlichen Individualprojekte.

SchülerInnen der 1A stellen ihre Individualprojekte vor, bei welchen in diesem Jahr die Nachhaltigkeitsziele der UN im Zentrum standen. (Foto: Pallua)

In der Woche 21.05.2018 – 25.05.2018 haben die Installationen, Poster, interaktiven Präsentationen und Filme den restlichen Schülerinnen und Schüler zum Nachdenken gebracht.

Die Nachhaltigkeitsziele der UN werden die Jugendlichen auch während ihrer alpinen Forscherwoche Anfang Juni in Obergurgl begleiten – unter anderem in Form ihres selbst gestalteten k.i.d.Z.21-Logos:

SDGs im Zentrum: k.i.d.Z.21-Logo, entworfen und gezeichnet von SchülerInnen der 1A der HBLFA Kematen.

 

30. April 2018
von Franzi Allerberger
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k.i.d.Z.21-Workshops am AKG Traunstein: Hör ich da ein Summen oder Piepsen?

(nach Christine Lämmel, Annette-Kolb-Gymnasium Traunstein)

Ein Summen und Piepsen im und um das Schulgebäude bildete am Nach­mittag des 24. April 2018 eine neue Geräuschkulisse am Annette-Kolb-Gymnasium Traunstein (Bayern). Grund dafür waren die acht Workshops mit WissenschaftlerInnen und ExpertInnen, die sich im Rahmen des Jahrgangsstufenprojekts „k.i.d.Z.21-Austria – kompetent in die Zukunft“ mit dem Thema Klimawandel auseinandersetzten.

90 SchülerInnen aller 8. Klassen belegten an diesem Nachmittag Workshops, die sich allesamt mit Ursachen, Kennzeichen und Auswirklungen des Klimawandels befassten.

Welche entscheidende Rolle Bienen für die Funktionsweise von Ökosystemen spielen, erfuhren die SchülerInnen auf sehr praxisnahe Weise beim Workshop von Nikolas Mandl. (Foto: Lämmel 2018)

Die Attraktion schlechthin bildete das summende Bienenvolk des Imkers Nikolas Mandl, der die SchülerInnen, ausgestattet mit Bienen­schleiern, die Bienen hautnah erleben ließ. Sicher dachte vorher noch kein(e) SchülerIn daran, Bienenwaben mit zahllosen herum­schwirrenden oder umherkriechenden Bienen einfach in die Hand zu nehmen, und auf diesem Weg viel über die Ernährung der Tiere, ihre Abhängigkeit von der Witterung und ihr soziales Verhalten zu erfahren. Eine Erfahrung voller Respekt vor den Bienen und für die Leistung eines Bienenvolkes für unsere Umwelt.

 

 

Dipl. Landwirtin Marlene Berger-Stöckl diskutierte mit den SchülerInnen über klimafreundliche Ernährung: kann man sich aus der Ökomodellregion Waging so ernähren, dass die Grundsätze „regional, saisonal und biologisch“ wirklich erfüllt sind. Als besten Beweis dafür gab es zum Abschluss auf jeden Fall ein Bärlauch-Butterbrot.

Welche Handgriffe beim Mannschaftszug nötig sind, lernten die SchülerInnen am Seil von Franz Mittermaier, dem Ausbilder und Skihochtourenführer der Bergwacht Traunstein. Ambitioniert, mit vielen Karabinern und Seilen, wies er die SchülerInnen in die Praxis der Lawinen- und Spaltenbergung ein. Das Finden versteckter Sender übten die SchülerInnen mit Lawinensuchgeräten, deren lauter Piepton immer wieder durchs Schulhaus hallte.

 

Beim Workshop zum Thema Moorrenaturierung wurden u.a. auch Torfmoose etwas genauer unter die Lupe genommen. (Foto: Lämmel)

Dass sich im Torfboden zahllose kleiner Härchen finden lassen, stellten die Kinder bei Frau Vroni Feichtingers Workshop zur Moorrenaturierung im Klimaprogramm der Bayerischen Staats­regierung fest. Aber es sind gar keine Härchen von Tieren sondern nicht zersetzte Pflanzenteile besonderer Torfmoose. Diese und viele andere standorttypische Pflanzen verwandelten ein Klassenzimmer in eine etwas feuchte Moorlandschaft.

 

 

Der Frage, ob ein Leben ohne Plastikmüll möglich ist, ging der Workshop von Frau Dr. Birgit Seeholzer nach. Bei einer Trennung von Plastikmüll nach PET, PP, PS galt es, die Tüte aus Maisstärke zu finden – keine leichte Aufgabe, da man erst lernen muss, wie sich diese abbaubaren Folien in Haptik und Geräusch unter­schei­den.

Wer sich für den Workshop Warum ist der Hoch­moor­gelb­ling aus der Pechschnait ver­schwun­den? ein­ge­tra­gen hat, wusste wahrscheinlich zuerst nicht, dass der eine Begriff einen Schmetterling (kein Pilz) und der andere ein Moor in der Nähe Traunsteins meint. Dr. Thomas Rettelbach demonstrierte, wie Insekten auf sich verändernde Um­welt­be­din­gun­gen reagieren.

Dr. Willie Stiehler von der Energieagentur Südostbayern erläuterte, wie die Geothermie in der oberbayerischen Molasse genutzt werden kann. Ohne sie wäre zum Beispiel das inzwischen auch in Supermärkten erhältliche Obst und Gemüse aus Kirchweidach nicht möglich.

Richtig rennen mussten die SchülerInnen bei Dr. Joachim Hambergers Thema Der grüne Faden, der Leben erhält: Nachhaltigkeit. Diesen Wettlauf zwischen Wald, Mensch und Zeit spielt der Wissenschaftler sonst mit erwachsenen Führungskräften durch, Nachhaltigkeit geht eben alle Alter und Qualifikationen an.

Nachhaltigkeit bewegt: Spielerisch setzten sich die SchülerInnen beim Workshop von Dr. Hamberger mit dem „grünen Faden, der Leben erhält“ auseinander. (Foto: Lämmel 2018)

 

Alle WissenschaftlerInnen stellten ihre Ideen, ihr Wissen und ihre Zeit kostenlos unseren SchülerInnenn zur Verfügung, wofür wir uns ganz herzlich bedanken.

26. April 2018
von Alina Kuthe
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Einladung k.i.d.Z.21-Austria Symposium

Liebe LehrerInnen/SchülerInnen/ExpertInnen/StudentInnen des Projekts k.i.d.Z.21-Austria,

wir blicken auf drei spannende Jahre k.i.d.Z.21-Austria zurück, in denen sich viel getan hat, und möchten uns herzlich für eure tolle Beteiligung und euer Engagement bedanken, ohne die das Projekt nicht gelaufen wäre!

Im Rahmen eines k.i.d.Z.21-Symposium am 21.6. & 22.6. 2018 wollen wir auf die letzten Jahre zurückblicken, aber v.a. auch nach vorne blicken und Ideen entwickeln, wie das Projekt weitergehen soll. Dazu konnten wir mit  Frau Prof. Dr. Ute Stoltenberg und Frau Prof. Helgas Kromp-Kolb zwei renommierte Professorinnen aus den Bereichen Klima- und Nachhaltigkeitsforschung als ReferentInnen gewinnen.

Zu unserer Veranstaltungen laden wir Sie/Euch herzlich ein und freuen uns auf eine schöne Veranstaltung !

Da uns besonders wichtig ist, auch SchülerInnen an dem Tag miteinzubinden, würden wir uns freuen, wenn unsere Einladung auch an k.i.d.Z.21-Austria –SchülerInnen weitergeben wird. Aufgrund der eingeschränkten Kapazitäten können leider pro Klasse, die einmal am k.i.d.Z.21-Projekt teilgenommen hat,  max. 3 SchülerInnen am Symposium teilnehmen. Die Auswahl der SchülerInnen überlassen wir den begleitenden Lehrpersonen.

Unten findet ihr die Einladung, der ihr nähere Details entnehmen könnt. Wir freuen uns auf eure Anmeldungen bis 15.05.2018.

26. März 2018
von Franzi Allerberger
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Thinktank Klimawandel: Raupe, Tesla, Eisberg… was haben diese Begriffe gemeinsam?

(nach Christine Lämmel, Annette-Kolb-Gymnasium Traunstein)

Die­ Aula des Annette-Kolb- Gymnasiums im bayerischen Traunstein brummte am 21. 03. 2018 abends nicht nur von einer selbstgebauten Windkraftanlage und den Bässen, die aus dem ausgestellten E-Auto dröhnten, son­dern vor allem von den vielen kreativen Ideen, die die SchülerInnen in ihre k.i.d.Z.21-Projekte einfließen haben las­sen und nun Gelegenheit fan­den, diese ihren Mit­schü­lerInnen, Eltern und Gästen zu prä­sen­tie­ren.

Der Hit in der Aula waren echte Raupen, die Plastik fressen können sollen: SchülerInnen gingen dem For­schungs­streit nach, ob es sich um einen biochemischen Verdauungsvorgang durch Enzyme oder Bakterien in den Verdauungsorganen der Raupen handelt oder lediglich um eine mechanische Zer­klei­ne­rung durch deren Kauwerkzeuge.

Der mitgebrachte Storch war zwar nicht echt, aber le­ben­sgroß, und sein Nest mit Ästen so echt auf einem Kamin ge­baut, dass jeder dieses Nest befühlen wollte und so auf die sich verändernden Zugrouten der Störche aufmerksam wur­de.

Gletschermodelle unterschiedlicher Bauweise de­mons­trier­ten den charakteristischen Formenschatz des Glet­schers und auch die Landschaft nach dem Glet­scher­rück­zug.

SchülerInnen stellen anhand eines selbstgebastelten Modells den charakteristischen Formenschatz eines Gletschers dar. (Foto: Lämmel 2018)

Die Aula wurde zu einem Thinktank ungeahnter Mög­lich­kei­ten, auf den Klimawandel aufmerksam zu machen, und un­ge­wöhn­li­cher Strategien, sich ihm zu stellen. Genau das ist das Ziel des Projekts k.i.d.Z.21 mit der Uni­ver­si­tät Innsbruck: Kompetent in die Zukunft des 21. Jahr­hun­derts.

Dass auch der Kli­ma­wan­del diese Zu­kunft sein wird, darauf kam der weitgereiste Geophysiker Dr. Chris­toph Mayer, in seinem Vortrag über „Gletscher im Wan­del“ mehr als einmal zu sprechen. Der pro­mo­vier­te Geophysiker arbeitet als Glet­scher­for­scher für die re­nom­mier­te Bayerische Aka­de­mie der Wis­sen­schaf­ten. Laut eige­nen Angaben besteht sei­ne Aufgabe in der Regel darin, Lö­cher in Eisdecken zu gra­ben und Stangen reinzustecken. Mit diesem augen­zwin­kern­den Blickwinkel reiste Dr. Mayer mit uns in seinem Vor­trag erstmal mit der Polarstern (dem Forschungsschiff des Alfred-Wegener-Instituts) in die Antarktis und mit Mo­tor­schlit­ten weiter zum Kältepol der Erde. Dort forschte er mit sei­nem Team über die Eisschilddicke, vor allem über die Un­ter­sei­te des Eisschildes der Antarktis. Mit einer anderen Art Schiff – dem Wüstenschiff – sind die Ex­pe­di­tions­teams im Pamir in Tadschikistan auf dem Weg zum 70 km langen Fedtschenko-Gletscher, wobei hier wis­sen­schaft­li­che Erkenntnisse manchmal auch unter Le­bensge­fahr gewonnen werden, aufgrund der schwierigen Rou­ten auf den zerfurchten Gletschern oder den umkämpften Grenzgebieten in Pakistan.

Dr. Christoph Mayer nimmt die BesucherInnen der kick-off Veranstaltung u.a. mit auf eine Reise in die Antarktis. (Foto: Lämmel 2018)

Im Verhältnis dazu mu­ten die Arbeiten am Vernagtferner im hinteren Ötztal in der eigenen Forscherhütte auf 3 000 m Höhe bei -23 °C fast heimelig an. Von dort fuhr Christoph Mayer am Tag des Vortrags extra für uns nach Traun­stein ab („mit Schiern geht das ganz schnell“), um uns folgende Ergebnisse seiner Forschungsarbeiten mit­zu­ge­ben: Die Länge und Höhe der alpinen Gletscher nimmt seit den 1980er Jahren deutlich schneller ab als die Jahrzehnte zuvor, die asiatischen Gletscher stellen gerade in den Dürrejahren einen wichtigen Beitrag zur Wasserversorgung dar und die Westantarktis erwärmt sich immer schneller.

An dieser Stelle möchten wir uns für die finanzielle Unterstützung des k.i.d.Z.21-Projekts durch den För­der­ver­ein des AKGs und den Lions Club Chieming-Grabenstätt bedanken.

19. März 2018
von Franzi Allerberger
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Stadtspazierung zum Thema ethischer Konsum – kick-off an der HBLFA Kematen

(nach Robert Jehle 1A, HBLFA Kematen)

Am 14.03.2018 erfolgte der Auftakt zum K.i.d.Z.21-Projekt  der 1A Klasse an der HBLFA Kematen. Initiatorin und Projektleiterin ist, wie die Jahre zuvor, Mag.a  Gabriele Pallua. Ziel dieses Projekts ist es, die Schülerinnen und Schüler als EntscheidungsträgerInnen der Zukunft aktiv einzubeziehen und die Themen Klimawandel, Nachhaltigkeit und die Zukunft der Gesellschaft aus verschiedenen Blickwinkeln – seien es wirtschaftliche, gesellschaftliche und/oder ökologische, zu beleuchten.

Als Startschuss wurde ein Stadtspaziergang zum Thema Ethischer Konsum (Schwerpunkt Ernährung) mit dem Titel „Die Katze im Sack kaufen“ in Innsbruck veranstaltet. Diese Stadtführung wurde von der Organisation Südwind Tirol geleitet. Dabei haben die Schülerinnen und Schüler unter Berücksichtigung und Miteinbeziehen der SDGs (Sustainable Development Goals der UN) teils neue Einblicke in das Konsumverhalten der Österreicherinnen und Österreicher erhalten und deren Auswirkung auf die globale Situation diskutiert.

Beim Stadtspaziergang durch Innsbruck, unter Leitung von Südwind Tirol, beschäftigten sich die SchülerInnen mit ethischen Konsum in Zusammenhang mit den SDGs der UN. (Foto: Pallua 2018)

Alle Schülerinnen und Schüler haben sich im Anschluss für eines oder mehrere dieser Globalen Nachhaltigkeitsziele (SDGs) entschieden, und formulierten am Nachmittag zum selbstgewählten Schwerpunkt eine individuelle Fragestellung, mit der sie sich das kommende 2. Semester auf unterschiedlichste Weise auseinandersetzen werden.

Zurück an der Schule wählten die SchülerInnen eines oder mehrere SDGs und formulierten entsprechende Fragestellungen für ihre Individualprojekte. (Foto: Pallua 2018)

Das Projekt hat seinen Höhepunkt Anfang Juni, wenn sich die 1A nach Obergurgl begibt, um dort die Auswirkungen des Klimawandels mit eigenen Augen u.a. am Gletscher im Zuge ihrer „Alpine Research Week“ zu sehen und Herausforderungen der kommenden Jahrzehnte mit Expertinnen und Experten zu diskutieren.

Doch bis dahin stellen sich die Schülerinnen und Schüler ihre eigenen Fragen und machen sich auf die Suche nach möglichen Antworten.

 

10. Februar 2018
von Franzi Allerberger
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k.i.d.Z.21 geht in die dritte Runde – kick-off Veranstaltung in Burghausen

(nach Sigrid Klima, Lehrkraft am Aventinus-Gymnasium Burghausen)

Der Klimawandel und seine Folgen beschäftigt auch dieses Jahr die Schülerinnen und Schüler der 8. Jahrgangsstufe. In Zusammenarbeit mit dem Geographischen Institut der Universität Innsbruck nimmt das Aventinus-Gymnasium Burghausen bereits zum dritten Mal am k.i.d.Z.21-Austria Projekt teil. Das Projekt geht neue Wege, indem es einen Dialog zwischen SchülerInnen (Alter 13-14 Jahre) und FachwissenschaftlerInnen mit bidirektionalem Informations- und Kompetenzaustausch anregt. Die Jugendlichen und ExpertenInnen erhalten die Möglichkeit, von der jeweilig anderen Perspektive und Expertise zu profitieren.

Vorträge zum Klimawandel und Umweltschutz in Burghausen

Erfreulicherweise gelang es den Organisatoren des k.i.dZ.21-Projekts Herrn Prof. Dr. Johann Stötter (Ordinarius der Universität Innsbruck und Projektleiter k.i.d.Z ) für den Eröffnunsgvortrag am Aventinus-Gymnasium Burghausen zu gewinnen. Er informierte die 8. KlässlerInnen anschaulich und informativ über die neusten Entwicklungen und zentralen Fragen zum Klimawandel.

Gemeinsam mit den SchülerInnen diskutiert Prof. Dr. Hans Stötter über Grundlagen und Auswirkungen des Klimawandels sowie Handlungsmöglichkeiten. (Foto: Klima 2018)

Neben der Universität Innsbruck war dieses Jahr auch die Stadt Burghausen bei der Auftaktveranstaltung vertreten und Frau Freudlsperger vom Umweltamt informierte die SchülerInnen über das Thema „Umweltschutz in Burghausen“.

Workshops

Im Anschluss an diese Vorträge teilten sich die SchülerInnen in kleinere Gruppen auf und arbeiteten zusammen mit weiteren ExpertInnen in Arbeitskreisen zu unterschiedlichen Klima- und Umweltthemen. Dr. Jutta Matreux der Firma Wacker berichtete über den Bereich Umweltschutz und Industrie, Klaus Hell als Bezirksförster des südlichen Landkreises Altötting über Wald und Klimawandel, Gerhard Auer zur Frage Der Lebensraum Salzach und seine möglichen Veränderungen im Zeichen des Klimawandels. Dr. Ernst-Josef Spindler und Dr. Holger Lundt, beide vom Bund Naturschautz, klärten über CO2 Vermeidung und Landwirtschaft im Zeichen klimatischer Veränderungen, sowie über Moore und ihre Rolle für das Klima auf.

Arbeit hat erst begonnen

Nach dieser Auftaktveranstaltung werden die SchülerInnen nun im weiteren Verlauf des Schuljahres eigene Projektthemen zum Klimawandel bearbeiten, bevor Ende Juni die abschließende Exkursion zum Dachsteingletscher bevorsteht.

 

 

22. Dezember 2017
von Franzi Allerberger
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Auszeichnung eingereichter Projektbeiträge des k.i.d.Z.21-Jahres 2016/17

Im vergangenen k.i.d.Z.21-Jahr hatten alle teilnehmenden SchülerInnen die Möglichkeit, mit ihren Projekten, die sie im Laufe des Schuljahres angefertigt haben, bei einem Wettbewerb teilzunehmen. Im Zuge dieser Arbeiten beschäftigten sich die SchülerInnen entweder alleine oder in kleinen Teams mit ganz unterschiedlichen Aspekten des Klimawandels. Eine Jury bestehend aus Mitgliedern des k.i.d.Z-Teams, Studierenden und LehrerInnen hat die Beiträge begutachtet und Punkte für die besten Beiträge vergeben.

Klarer Gewinner ist Leonard Auer von der HBLFA Kematen, der mit seinem Poster zum Thema „Vergleich von Fahrweisen und Verkehrsmitteln“ überzeugen konnte. So zeigte Leonard anhand einer eignen Datenerhebung und -auswertung, dass bereits durch kleine Unterschiede in der Fahrweise viel Treibstoff eingespart werden kann und das Tirol Ticket eine lohnende Alternative zu einem (Zweit-) Wagen darstellt.

Das Poster von Leonard Auer, HBLFA Kematen, wurde mit dem 1. Platz ausgezeichnet.

Den zweiten Platz sicherten sich Martin Adam, Anna-Lena Karl und Magdalena Schaitl vom Karl-von-Closen Gymnasiums Eggenfelden mit ihrem Film „Kidz for Kids“. Die Jugendlichen erklären dabei auf pfiffige Art und Weise die Grundlagen des globalen Klimasystems und der anthropogen verursachten Erwärmung sowie deren Konsequenzen. Außerdem zeigen sie auf, was jede(r) Einzelne tun kann, um dieser Entwicklung entgegenzuwirken (z.B. regionale Produkte kaufen, mehr mit dem Fahrrad fahren oder Müll recyceln).

 

Den dritten Platz teilen sich die Klasse 4s des Reithmann Gymnasiums Innsbruck sowie zwei weitere Mädls des Karl-von-Closen Gymnasiums, Julia Kagerer und Nathalie López-Buchner. Die SchülerInnen aus Innsbruck haben die Jury dabei mit einer k.i.d.Z-Zeitung beeindruckt, in der sie ihre einzelnen, sehr kreativen Projektbeiträge zusammengestellt haben und ihre Erlebnisse der Forscherwoche darstellen.

 

Auszug aus der Powerpoint Präsentation des Projektes „Oberländer Himmbeerapfel“ von Julia Kagerer und Nathalie López-Buchner .

Julia Kagerer und Nathalie López-Buchner haben in einer Powerpoint Präsentation die wesentliche Schritte und Informationen ihres Projekts „Oberländer Himmbeerapfel“ vorgestellt. Die Schülerinnen haben dabei die Bedeutung von Wäldern als CO2 Senke herausgearbeitet sowie in Kooperation mit der Baumschule Baumgartner selber einen Oberländer Himmbeerapfel gepflanzt. Der Baum wurde durch eine Lebkuchenverkaufsaktion finanziert und das Restgeld an die Umweltorganisation Greenpeace gespendet.

 

 

 

Auf dem vierten Platz landeten Sophia Hermannskirchner, Elisa Vogel und Alex Rampersad mit ihrem Film „We are the world, we are the children! Der Klimawandel aus Kinderaugen.“ In ihrem Beitrag erzählen die Jugendlichen die Geschichte des Klimawandels aus der Sichtweise von Kindern aus Europa, Afrika und der Arktis. Kombiniert wird diese mit Kommentaren seitens ihrer LehrerInnen, die in ExpertInnenrollen schlüpfen und immer wieder auf bestimmte Sachverhalte genauer eingehen – die Texte hierzu haben die SchülerInnen selbst verfasst.

Die Plätze 1 – 3 können sich über Buchpreise freuen, die vom oekom Verlag gesponsert wurden. Im Buch „Einfach. Jetzt. Machen. Wie wir unsere Zukunft selbst in die Hand nehmen“ zeigt Rob Hopkins, Begründer des Transition Town Movements, Wege auf, wie wir unsere Zukunft im positivem Sinne gestalten können. Tipps, wie man ohne den lästigen Laster Plastik auskommen kann, geben die Autorinnen Anneliese Bunk und Nadine Schubert in „Besser leben ohne Plastik“. Wir reisen alle gerne und viel – doch welche negativen Konsequenzen hat dies für die Umwelt und wie kann man im Sinne eines Nachhaltigen Tourismus fremde Länder erkunden? Diesen und weiteren Fragen geht Frank Herrmann in seinem Buch „FAIRreisen. Das Handbuch für alle, die umweltbewusst unterwegs sein wollen“.

Die Plätze 1-3 können sich über Buchpreise des oekom Verlages freuen. (Foto: Allerberger 2017).

Wir bedanken uns bei allen SchülerInnen für die hervorragenden und kreativen Beiträge und wünschen viel Freude mit den Buchpreisen!