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„Der Mehrwert für uns ist [...] dass Wissenschaftler die Möglichkeit erhalten, Fragestellungen zum Klimawandel in die reale Umwelt der Schüler übertragen zu können und Inhalte als unmittelbar relevant und bedeutend dargestellt werden können. “

Beteiligter Experte

LehrerInnenfortbildung 2018 in Obergurgl

Wie in den vergangenen Jahren auch, wurde ebenfalls in diesem Jahr eine k.i.d.Z.21-Austria LehrerInnenfortbildung in Obergurgl durchgeführt. Insgesamt beteiligten sich zwölf Lehrkräfte aus ganz Österreich und erhielten vom 29.08 – 01.09.2018 wesentliche Einblicke in das Projekt. Neben thematischen und inhaltlichen Einführungen zu den Grundgedanken, Kriterien sowie Hinweisen zur Durchführung des Projekts an der eigenen Schule und aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen zum Klimawandel, wurde auch zu einem großen Teil praktisch gearbeitet. So hatten die LehrerInnen die Möglichkeit, mit der Gletscher- und Umweltethikstation zwei zentrale Stationen selber kennenzulernen und zu erleben, die im Rahmen einer „klassischen“ k.i.d.Z.21-Austria Forscherwoche ebenfalls von den SchülerInnen durchlaufen werden. Bei der Umweltethikstation, begleitet von der erfahrenen Expertin Anita Keji, stand die Auseinandersetzung mit Mensch-Umwelt-Beziehungen sowie ethischen Fragestellungen im Zentrum. Eindrücklich zeigten sich die Folgen des Klimawandels im Zuge der Gletscherstation. Hierbei war es die Aufgabe der TeilnehmerInnen, anhand von Karten, Bildvergleichen sowie Formen im Gelände den Gletscherrückgang seit 1850 nachzuvollziehen.

Im Rahmen der Gletscherstation galt es, die Veränderung seit 1850 nachzuvollziehen. Foto: Alina Kuthe 2018.

In weiteren Programmpunkten lernten die Lehrkräfte weitere Stationen und Themenbereiche kennen (u.a. „Vegetation“ und „Tourismus“) und setzten sich darüber hinaus mit den anderen Phasen des Projekts auseinander. Abgerundet wurde die Fortbildung durch einen Vortrag von Dr. Klaus Schallhart, der als stellvertretender Leiter der Alpinen Forschungsstelle Obergurgl u.a. Einblicke in die aktuellen Forschungsarbeiten dieser Einrichtung gab. Um die Umsetzung an den Schulen der TeilnehmerInnen zu erleichtern, bot der letzte Vormittag Raum, offene Fragen zu klären und die Einbindung des k.i.d.Z.21-Austria Projekts in die Gegebenheiten sowie Strukturen der jeweiligen Schule zu diskutieren.

Besonders erfreulich ist, dass sich mit dem BRG in der Au Innsbruck und der NMS Scheiblingkirchen zwei weitere Schulen mit Beginn des neuen Schuljahres am Projekt beteiligen werden.