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„Es betrifft uns alle und wenn manche nichts machen sind wir trotzdem alle dran“

Schüler/in der 8.Jahrgangsstufe des KvC-Gymnasiums

Drei bayerische Schulen starteten im Februar 2017 mit Auftaktveranstaltungen ins neue k.i.d.Z.21-Austria Schuljahr.

Die k.i.d.Z.21 Pilotschule Karl-von-Closen Gymnasium Eggenfelden feiert heuer sogar 5 Jahre k.i.d.Z.21. Zum zweiten Mal setzt das Aventinus Gymnasium Burghausen k.i.d.Z.21-Austria um. Das k.i.d.Z.21-Austria-Team freut sich zudem sehr, dass das Annette-Kolb-Gymnasium in Traunstein im Schuljahr 2016/2017 „k.i.d.Z.21-Austria Premiere“ hat.

Auf einer Veranstaltung am 21./22. Februar 2017 wurde das 5-jährige Jubiläum am KvC Gymnasium gebührend gefeiert. Mit einem Vortrag von Prof. Hartmut Graßl, Meteorologe und Klimaforscher, und der Siegerehrung des k.i.d.Z.21-Logowettbewerbs wurde der Festabend eröffnet. In kurzen Interviews blickten Schulleiter Markus Enghofer und Prof. Stötter auf die letzten fünf Jahre k.i.d.Z.21 zurück – von der Entstehungsgeschichte über die Weiterentwicklung des Projekts bis zum Ausblick für die nächsten Jahre, in denen – darin sind sich alle Beteiligten einig – k.i.d.Z.21 unbedingt fortgeführt werden soll.  Auch Medien waren bei der Veranstaltung vertreten und berichten hier über den Abend am KvC Gymnasium.

SchülerInnen, LehrerInnen und Gäste aus Politik und Wissenschaft gemeinsam auf der Bühne beim kick-off in Eggenfelden (Foto: Hemberger 2017)

Am nächsten Tag setzten sich die SchülerInnen in verschiedenen Workshops mit Themen rund um Klimawandel, Lebensqualität und Nachhaltigkeit auseinander und traten dabei in Dialog mit WissenschaftlerInnen und ExpertInnen verschiedener Fachbereiche.

Prof. Graßl über das Paris Agreement (Foto: Allerberger 2017)

Der kick-off am Annette-Kolb Gymnasium in Traunstein am 22.02.2017 startete mit einem Vortrag von Klimawissenschaftler Prof. Hartmut Graßl, der sich nicht nur den naturwissenschaftlichen Aspekten des Kliamwandels, sondern auch aktuellen klimapolitischen und gesellschaftlichen Fragestellungen widmete. Auf der Veranstaltung präsentierten die SchülerInnen ihre Projektarbeiten – von Modellen von Niedrigenergiehäusern, über Upcycling-Techniken bis hin zu Präsentationen und Kurzfilmen war eine bunte Palette an kreativen Beiträgen vertreten.

 

SchülerInnen stellen Alternativen vor – Modell eines Niedrigenergiehaus (Allerberger 2017)

Wie können wir ressourcenschonender wirtschaften und konsumieren? – Projektbeitrag zum Thema Upcycling (Foto: Oberrauch 2017)

 

 

 

 

 

 

 

 

Am Aventinus Gymnasium Burghausen wurde am 23.02.2017 k.i.d.Z.21-Austria, das hier schon zum zweiten Mal durchgeführt wird, mit einem Vortrag von Prof. Johann Stötter eröffnet. Dabei wurden zentrale Fragen zum Thema Klimawandel angesprochen. Im Anschluss an diesen Vortrag teilten sich die SchülerInnen  in kleinere Gruppen auf und arbeiteten zusammen mit weiteren ExpertInnen in Arbeitskreisen zu unterschiedlichen Klima- und Umweltthemen: Dr. Jutta Matreux berichtete über den Bereich Umweltschutz und Industrie, Klaus Hell über Wald und Klimawandel, Gerhard Auer zur Frage Die Salzach im Zeichen des Klimawandels, Dr. Ernst-Josef Spindler zum Gebiet Umweltschutz und Landwirtschaft und Dr. Holger Lundt erarbeitet zusammen mit den SchülerInnen das Thema Klimaveränderung vor Ort.

Nach dieser Auftaktveranstaltung werden die SchülerInnen im weiteren Verlauf des Schuljahres eigene Projekte zum Klimawandel erarbeiten, bevor Ende Juni die abschließende Exkursion zum Dachstein durchgeführt wird.

 

8. Februar 2017
von Anna Oberrauch
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Betroffenheit – Beteiligung – Begeisterung. Ein Rückblick auf die Auftaktveranstaltung der Tiroler k.i.d.Z.21-Austria – Schulen

Am Mo, 06. Februar war es so weit. Das k.i.d.Z.21-Austria Team rief alle Tiroler k.i.d.Z.21-Austria Schulen zur gemeinsamen Auftaktveranstaltung an der Universität Innsbruck zusammen.

150 SchülerInnen aus vier verschiedenen Schulen lauschten dem Vortrag von Prof. Helga Kromp-Kolb, die ihre zentrale Botschaft klar positionierte: „Für Pessimismus ist es zu spät!“

Helga Kromp-Kolb referiert in der Aula der Universität Innsbruck

Im Anschluss daran erhielten die SchülerInnen die Möglichkeit sich in kleinen Gruppen mit 12 ExpertInnen zu verschiedenen spezifischen Themenfeldern, wie z.B. „Energieeffizienter Alpintourismus“, „Tiroler Energieunabhängigkeit“, „Nachhaltige Wasserwirtschaft“, „Soziale Aspekte des Klimawandels“, „Umweltehtik“, „Klimawandel und Mobilität“, „Gesundheit und Klimawandel“, „Skitourismus und Klimawandel“, auszutauschen.

Wir danken den beteiligten ExpertInnen:

  • Mag. Eva Posch, Mag. Dr. Ute Ammering & Univ.Prof. Dr. Gabriele Chiogna vom „Institut für Geographie“ der Universität Innsbruck
  • Mag. Rainer Unger vom „alpS- Zentrum für Klimawandelanpassung“
  • Ing. Mag. Markus Heinz, Msc &  Janine Fellner, Bsc von „Energie Tirol“
  • Dr. Nikolaus Schallhart vom „Institut für Ökologie“ der Universität Innsbruck
  • Ao.Univ.Prof. Dr. Wilhelm Guggenberger vom „Institut für Systematische Theologie“ der Universität Innsbruck
  • Dr. Ursula Scheiber von „Bruder und Schwester in Not“
  • Dr. Heinz Fuchsig von der „Allgemeinen Unfallversicherungsanstalt“
  • MMag.a Sabine Aigner & Lisa Prazeller, MA vom „Klimabündnis Tirol“

Die SchülerInnen diskutieren mit Univ. Prof. Dr. Wilhelm Guggenberger über umweltethische Perspektiven in Zeiten des Klimawandels

Am Markt der Möglichkeiten zeigte sich wie bunt und kreativ Klimaschutz, Klimawandelanpassung, gesellschaftliche Transformation sein kann und wie vielfältig man sich in regionalen Nachhaltigkeitsinitiativen engagieren kann. Die SchülerInnen interviewten die AusstellerInnen und gewannen die Einsicht, dass Klimwandel vielfältige Chancen der „Beteiligung“ und „Begeisterung“ und Möglichkeiten für ein gutes Leben bieten kann.

SchülerInnen informieren sich über lokale Nachhaltigkeitsinitiativen und finden dabei selbst heraus, welche Bezüge zum Thema Klimwandel erkennbar sind

Wir danken den  lokalen Initiativen, die sich am „Markt der Möglichkeiten“ beteiligten:

Am Ende der Veranstaltung fassen SchülerInnen zusammen, welche neuen Einsichten sie gewonnen haben und welche offenen Fragen sie im Verlauf des weiteren k.i.d.Z.21-Austria – Schuljahres nachgehen wollen.

Wie danken allen beteiligten SchülerInnen, LehrerInnen, ExpertInnen und weiteren Gäste, die zum Gelingen dieser einmaligen Veranstaltung beigetragen haben.

4. Februar 2017
von Anna Oberrauch
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Wettbewerb für Projektbeiträge eröffnet!

Das k.i.d.Z.21-Austria-Team möchte die besten Projektbeiträge der beteiligten SchülerInnen mit Sachpreisen belohnen. Wir laden Euch darum alle recht herzlich ein, in eurer Klasse die aus eurer Sicht gelungensten Projektbeiträge zu küren und bei uns einzureichen.

Einsendeschluss ist der 31.7.2016. Alle weiteren Informationen zu Teilnahmebedingungen, Beurteilungskriterien, Jury etc. findet ihr in diesem Dokument: Wettbewerb Ausschreibung

Wir freuen uns auf rege Teilnahme am Wettberwerb!

Euer k.i.d.Z.21-Austria Team

12. Januar 2017
von Anna Oberrauch
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Neue k.i.d.Z.21-Austria Subprojekte am Start

Im Schuljahr 2016/17 starten an zahlreichen neuen Standorten in ganz Österreich über 500 SchülerInnen in ein k.i.d.Z.21-Austria Schuljahr.

Aktuell finden an den Schulen Veranstaltungen statt, in denen die projektbeteiligten SchülerInnen mit ExpertInnen zum Thema Klimawandel in Dialog treten. Für die Tiroler k.i.d.Z.21-Austria Schulen wird hierfür eine gemeinsame Auftaktveranstaltung an der Universität Innsbruck organisiert. In unterschiedlichen Diskussions- und Workshopformaten tauschen sich die Jugendlichen mit ExpertInnen aus natur- und sozialwissenschaftlichen Forschungsfeldern und VertreterInnen regionaler  Nachhaltigkeitsinitiativen über unterschiedliche mögliche Zugänge zum Umgang mit der Herausforderung des Klimawandels aus. Im Sinne der Stichworte „Betroffenheit“, „Beteiligung“, „Begeisterung“ stehen dabei nicht nur Risiken sondern vor allem auch die Chancen für ein gutes Leben in Zeiten des Klimawandels im Fokus.

Parallel zu diesen Veranstaltungen setzen sich die SchülerInnen in verschiedensten Unterrichtsgegenständen projektorientiert mit ihnen relevant erscheinenden Aspekten des Klimawandels auseinander. Für die Gestaltung der „Alpine Reserach Weeks“ haben sich LehrerInnen verschiedener Schulen bereits miteinander vernetzt. Im Juni, Juli und September werden sich die SchülerInnen an den Exkursionsstandorten rundum Schladming, Obergurgl, an der Pasterze und im Jamtal gemeinsam mit ExpertInnen forschend und vielperspektivisch mit dem Klimawandel beschäftigen.

Abbildung: k.i.d.Z.21-Austria Schul- und Exkursionsstandorte

Wir freuen uns darauf, die erfolgreich gestarteten Projekte mit allen beteiligten LehrerInnen und SchülerInnen weiterzuentwickeln.

7. September 2016
von Jan Schillinger
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2. und 3. LehrerInnenfortbildung in Obergurgl

In der Woche von Sonntag, den 28.8. bis Samstag, den 3.9.2016 fanden erneut LehrerInnenfortbildungen in Obergurgl statt. Wieder konnten wir LehrerInnen aus ganz Österreich willkommen heißen und einige sehr spannende Tage gemeinsam in hochalpiner Umgebung verbringen. Zu unserer Freude waren neben VertreterInnen von AHS und BHS auch LehrerInnen der NMS dabei. Mit den insgesamt 24 TeilnehmerInnen enstand während der Exkursionen, welche der „Alpine Research Week“ entlehnt wurden, wie auch an den Abendveranstaltungen, sehr intensive und bereichernde Gespräche und Diskussionen.

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LehrerInnen diskutieren ihre Beobachtungen vor der „Alpine Research Week“ – Ein Aspekt der Umsetzung der Conceptual – Change Theorie ( Anna Oberauch 2016)

Mit der Unterstützung des k.i.d.Z.21-Austria Teams der Uni Innsbruck und den extra zu dieser LehrerInnenfortbildung angereisten ExpertInnen, konnten die TeilnehmerInnen erleben, was es bedeutet, die Folgen des globalen Klimawandels mit eigenen Augen wahrzunehmen. Besonders deutlich wurden die Folgen am Gaisbergferner. Dort wurde in den Vorjahren durch die SchülerInnen eine Markierung für den Gletscherstand gesetzt.

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Gaisbergferner im August 2016 (Anna Oberauch 2016)

 

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Markierung des Gletscherstandes durch die k.i.d.Z.21-SchülerInnen aus dem Jahr 2015. Eine deutlich sichtbare Entfernung zur Gletscherzunge (Anna Oberauch 2016)

Das gesamte k.i.d.z.21-Team freute sich sehr über die durchweg positiven Rückmeldungen. Aber auch die deutlich spürbare Motivation der LehrerInnen, nun selbst Teil des k.i.d.Z.21-Projektes zu werden, schuf eine ausgesprochen positive Athmosphäre. Die tollen Umsetzungsideen und die ungebremste Vernetzung der TeilnehmerInnen untereinander, lässt nur erahnen, welch´tolle Projekte wir im kommenden Schuljahr begleiten dürfen.

25. Juli 2016
von Anna Oberrauch
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k.i.d.Z.21 – Leah erzählt ihre Geschichte des Gelingens

Leah Bauer, Schülerin der 8. Jahrgangsstufe des KvC-Gymnasiums Eggenfelden, erzählt Tirol 2050 über k.i.d.Z.21, und warum die Teilnahme an diesem Projekt für sie eine erzählenswerte „Geschichte des Gelingens“ ist: „Mir wurde auch wieder bewusst, dass es egal ist, wie „klein“ die Dinge sind, die wir Menschen machen, um etwas gegen den Klimawandel zu unternehmen. In der Summe sind sie groß und bewirken etwas“.

Die ganze Geschichte gibt es zum Nachlesen auf der Homepage von „Tirol 2050“ (http://www.tirol2050.at/geschichte-des-gelingens/kidz21/) oder in der Ausgabe der Tiroler Tageszeitung vom Sonntag, 24.Juli 2016:

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Danke an die MitarbeiterInnen von Energie Tirol für die tolle Zusammenarbeit und danke Leah für dein Engagement.

22. Juli 2016
von Anna Oberrauch
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k.i.d.Z.21-Forschungstage des Gymnasiums Feldkirch in der Silvretta

Nach den während des Schuljahres erfolgten Vorbereitungsveranstaltungen nahmen 24 Schüler/innen der Klasse 4C (8. Schulstufe) des Gymnasiums Feldkirch an den k.i.d.Z.21-Projekttagen (04.-05.07.2016) in der Silvretta teil.

Mit Unterstützung von Dr. Nikolaus Schallhart, wissenschaftlicher Koordinator der alpinen Forschungsstelle Obergurgl der Universität Innsbruck, beschäftigten sich die Schüler/innen auf ihrem Weg zur Wiesbadner Hütte in Kleingruppen mit den durch die Höhenlage bedingten Veränderungen bzw. Anpassungsstrategien der Vegetation. Dazu formulierten sie zunächst eigene Hypothesen für mögliche zu beobachtende Veränderungen und erarbeiteten geeignete Forschungsansätze für die Überprüfung dieser Hypothesen. Auf drei Stationen in unterschiedlicher Höhenlage (2050m, 2200m und 2440m) wurden im Verlauf des Tages einfache Bodenprofile gegraben, die Tiefe der Wurzeln ermittelt, Temperaturen gemessen, die Pflanzenvielfalt beschrieben oder die Wuchshöhe von Pflanzen bestimmt.

Bei der letzten Station präsentierten die fünf Kleingruppen ihre Erkenntnisse aus den erfolgten Forschungsarbeiten und stellten einen Vergleich an zwischen Ihren ursprünglichen Hypothesen und den tatsächlich festgestellten Veränderungen. Unter der Leitung von Dr. Nikolaus Schallhart wurden zudem gemeinsam mögliche Veränderungen der Vegetation diskutiert, die sich durch eine klimatische Erwärmung ergeben.

Nach erfolgter Nächtigung auf der Wiesbadner Hütte wanderte die Gruppe in das unmittelbare Vorfeld des Vermuntgletschers. Die Schüler/innen erhielten dabei den Auftrag, nach Spuren des Gletscherrückzuges zu suchen. Die sichtbaren Messpunkte der Gletschervermesser, einzelne Gletscherschliffe sowie frisches Felssturzmaterial konnten als Zeichen für den Gletscherrückzug bzw. für die Temperaturerhöhung der letzten Jahre identifiziert werden. Mit einigen Schritten auf dem untersten Rand des Vermuntgletschers befanden sich alle Schüler/innen das erste Mal in ihrem Leben auf einem Gletscher. Nach erfolgter Rückkehr zur Wiesbadner Hütte erhielten die Schüler/innen den Auftrag, auf dem weiteren Weg anhand einer im Vorfeld im Unterricht selbst erstellten Karte die Seiten- und Stirnmoräne von 1850 des damaligen Vermuntgletschers im Gelände zu bestimmen. Dazu erfolgte über einen Pfad der Abstieg von der Fahrstraße auf den Talboden des Ochsentals. Die klare Veränderung der Vegetation machte eine Bestimmung der Moränen einfach. Vom Talboden aus verglichen die Schüler/innen anhand historischer Fotos die Entwicklung der Ausdehnung des Vermunt- und Ochsentalergletschers von 1920 bis heute. Auf dem Talboden lassen sich zudem ab etwa 2200m die ersten jungen Bäume finden, deren Wuchshöhe talauswärts beständig zunimmt.

Nach erfolgter Bestimmung der 1850er Stirnmoräne wurden mögliche Veränderungen des Erscheinungsbildes dieses Tales bei einer weiteren Temperaturerhöhung und dem damit verbundenen Gletscherrückgang diskutiert. Zudem wurden die von den Schüler/innen bereits im Unterricht an der Schule entwickelten Strategien zur Eindämmung des Klimawandels nochmals thematisiert.

Text: Martin Dür

8. Juli 2016
von Anne Körfgen
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1. LehrerInnenfortbildung in Obergurgl

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Umweltethikstation mit Anita Keij (Foto: Erich Allgäuer 2016)

Die erste LehrerInnenfortbildung am Universitätszentrum in Obergurgl wurde erfolgreich durchgeführt. Zwischen 26. und 28.06.2016 setzen sich 32 LehrerInnen von AHS, BHS und LMS aus verschiedenen Bundesländern unter der Leitung des k.i.d.Z.21-Austria Teams der Uni Innsbruck mit den Kerngedanken des Projekts auseinander. Dabei entwickelten sie konkrete Schritte, die für die Umsetzung an der eigenen Schule wichtig sind. Damit ist ein weitere wichtiger Schritt für eine österreichweite Implementierung von k.i.d.Z.21-Austria getan.

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Sichtbare Folgen des Klimawandels am Gaisbergferner: Gletscherstation mit Hans Stötter (Erich Allgäuer 2016)

 

Während der zwei Tage hatten die Teilnehmenden die Gelegenheit, die Alpine Research Week selbst hautnah zu erleben. Die LehrerInnen forschten an der Umweltethikstation zu Mensch-Umwelt-Beziehungen und und konnten Folgen des globalen Klimawandels am Gaisbergferner selbst beobachten.

Ein Großteil der LehrerInnen wird nun im Herbst 2016 k.i.d.Z.21-Austria Projekte an der eigenen Schule starten. Im Laufe des Schuljahres 2016/2017 werden an den teilnehmenden Schulen die Kernideen von k.i.d.Z.21-Austria in Projektarbeiten und Alpine Research Weeks an verschiedenen Standorten durchgeführt.

Das Team der Uni Innsbruck freut sich auf ein spannendes Schuljahr mit vielen neuen k.i.d.Z.21-Austria-„kids“ :-)!

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(Foto: Erich Allgäuer 2016)

 

 

 

7. Juli 2016
von Anne Körfgen
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k.i.d.Z.21-Austria goes Dachstein

Für mehrere Tage (15.-18.06.2016) setzten sich insgesamt 110 SchülerInnen des Gymnasiums Maria-Enzersdorf und des Aventinus Gymnasiums Burghausen aktiv mit dem Thema Klimawandel auseinander. Ausgangspunkt der k.i.d.Z.21-Austria Alpine Research Week war Schladming am Dachstein. Von dort aus wurde an vier verschiedenen Stationen zum Thema Klimawandel geforscht.

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Schülerinnen erforschen die Artenvielfalt auf verschiedenen Höhenstufen und ziehen Schlussfolgerungen in Bezug auf den Klimawandel (Foto: Martin Gleixner 2016)

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Forschung auf dem Weg (Foto: Martin Gleixner 2016)

So gingen die Schülerinnen beispielsweise der Frage nach, inwiefern sich die Gletscher am Dachstein in den letzten Jahrzehnten verändert haben. Auf der Vegetationsstation im Rohrmoos erkundeten die Jugendlichen die Vegetation auf verschiedenen Höhenstufen und entwickelten einen Ausblick für eine durch den Klimawandel geprägte Zukunft. „Ich habe viel über die Natur und den Klimawandel gelernt, was ich vorher noch nicht wusste“,  zieht ein Schüler das Fazit nach der Teilnahme.

Über ihre Erfahrungen  mit der Tourismusstation berichtet eine Schülerin: „Ich habe durch die verschiedenen Stationen sehr viel über Klimawandel und den Tourismus gelernt und werde mich in Zukunft mehr mit diesem Thema beschäftigen“. Rund um das Thema Mensch und  Umwelt drehte sich die Umweltethikstation. Während einer Wanderung auf dem Roseggersteig wurde der Frage nachgegangen, inwieweit sich Mensch und Umwelt gegenseitige beeinflussen und wie sich das Verhältnis in Zukunft entwickeln wird.

 

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SchülerInnen entwickeln Fragestellungen auf der Umweltethikstation (Foto: Martin Gleixner 2016)

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SchülerInnen setzen sich mit dem Zusammenhang von Tourismus und Klimawandel auseinander (Foto: Martin Gleixner 2016)

Abends hatten die SchülerInnen die Gelegenheiten, Fragen, die sich während der Forschungsarbeiten untertags ergeben hatten, in kleinen Gesprächsrunden im Rathaus zu klären: „Sehr gut hat mir auch noch die Versammlung im Rathaus gefallen, da dort Experten waren, die auf verschiedene Fachbegriffe spezialisiert waren. So konnten alle noch ihre Fragen loswerden, die noch offen waren“ (teilnehmender Schüler). Organisiert wurde die Veranstaltung von Gemeindeamtsdirektor Mag. Johannes Leitner, der zusammen mit Kollegen seine Perspektive zu aktuellen Entwicklungen in Schladming in punkto Klimawandel mit den SchülerInnen austauschte.

Vielen Dank an alle ExpertInnen, Studierenden, SchülerInnen und LehrerInnen, die mitgeholfen haben, die vier Tage am Dachstein zu gestalten! 🙂

6. Juli 2016
von Anna Oberrauch
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k.i.d.Z.21-Forschungstage an der Pasterze

Vom 29.06.-02.07. erforschten 50 SchülerInnen des Gymnasiums Hartberg an der Pasterze den Klimawandel und seine Folgeerscheinungen im Hochgebirge. Zu allererst skizzierten die SchülerInnen von zwei Standorten aus das Gelände und entwickelten Fragestellungen, die sich Ihnen hinsichtlich des Klimwandels stellen. In vier verschiedenen Forschungsstationen, die von WissenschaftlerInnen aus verschiedenen Fachdisziplinen und Studierenden der Universität Innsbruck begleitet wurden, gab es einiges zu entdecken: „Wie lange wird es die Pasterze noch geben?“, „Fördert der Massentourismus auf der Franz-Josefs-Höhe den Klimwandel und das Zuürckschmelzen der Pasterze?“, „Wie wird das Leben in den Fließgewässern vom Klimawandel beeinflusst?“, „Wie ist die Wasserkraftnutzung in Hochgebirgen im Kontext des Klimawandels zu bewerten?“…und viele Fragen mehr, auf die am Fuße des Großglockners Antworten gefunden wurden. 

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SchülerInnen skizzieren das Gelände und entwickeln Fragen (Foto: Klasse 4C)

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SchülerInnen erklären dem Gletscherexperten Rainer Prinz, wie sie die Gletscherstände unterschiedlicher Jahre im Gelände erkannt haben (Foto: Anna Oberrauch)

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Wanderung vom Glocknerhaus zum heutigen Stand der Gletscherzunge der Pasterze (Foto: Klasse 4C)

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Forschungsarbeiten der SchülerInnen am Quellbach beim Margaritzenspeicher (Foto: Anna Oberrauch)

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Die Glocknererklärung 2016 wurde von allen beteiligten SchülerInnen unterzeichnet (Foto: Klasse 4C)

Aufbauend auf die im Verlauf des gesamten k.i.d.Z.21-Schuljahres gewonnenen Erkenntnisse leiten die Schüler/innen am letzten Tag des Forschungs-Camps für sie wichtige und für die Zukunft entscheidende Maßnahmen zum Umgang mit dem Klimawandel ab. In einer Abstimmung einigen sie sich auf die zehn wichtigsten Punkte für ihre finale „Glockner-Erklärung“, die konkret formuliert, wie aus ihrer Perspektive dem Klimawandel und seinen Herausforderungen – auf globaler bis auf Ebene der individuellen Lebenswelt – begegnet werden soll und kann.

Wir bedanken uns herzlich bei den ExpertInnen und allen Beteiligten für das große Engagement.

Danke

Eine Schülerin sagt auf Ihre Weise Danke in Ihrem Forschungsheft