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„Der Mehrwert für uns ist [...] dass Wissenschaftler die Möglichkeit erhalten, Fragestellungen zum Klimawandel in die reale Umwelt der Schüler übertragen zu können und Inhalte als unmittelbar relevant und bedeutend dargestellt werden können. “

Beteiligter Experte

25. Mai 2018
von Franzi Allerberger
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Regen zum Nachdenken an: Präsentationen der Projektbeiträge an der HBLFA Kematen

(nach Mag.a Gabi Pallua, HBLFA Kematen) 

Im  Laufe  des  2.  Semesters  haben  sich  die  Schülerinnen  und  Schüler  des  1A  im  Rahmen  des k.i.d.Z.21 -Projektes  intensiv  mit  einem  von  ihnen  selbst  ausgewählten  und  von  den  Sustainable Devolopment Goals der UN (SDGs) inspirierten Thema auseinandergesetzt.

Am 16.05.2018 fand die Auseinandersetzung mit den drängenden Herausforderungen des 21. Jahrhunderts einen vorläufigen Abschluss in Form einer klasseninternen Präsentation der unterschiedlichen Individualprojekte.

SchülerInnen der 1A stellen ihre Individualprojekte vor, bei welchen in diesem Jahr die Nachhaltigkeitsziele der UN im Zentrum standen. (Foto: Pallua)

In der Woche 21.05.2018 – 25.05.2018 haben die Installationen, Poster, interaktiven Präsentationen und Filme den restlichen Schülerinnen und Schüler zum Nachdenken gebracht.

Die Nachhaltigkeitsziele der UN werden die Jugendlichen auch während ihrer alpinen Forscherwoche Anfang Juni in Obergurgl begleiten – unter anderem in Form ihres selbst gestalteten k.i.d.Z.21-Logos:

SDGs im Zentrum: k.i.d.Z.21-Logo, entworfen und gezeichnet von SchülerInnen der 1A der HBLFA Kematen.

 

30. April 2018
von Franzi Allerberger
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k.i.d.Z.21-Workshops am AKG Traunstein: Hör ich da ein Summen oder Piepsen?

(nach Christine Lämmel, Annette-Kolb-Gymnasium Traunstein)

Ein Summen und Piepsen im und um das Schulgebäude bildete am Nach­mittag des 24. April 2018 eine neue Geräuschkulisse am Annette-Kolb-Gymnasium Traunstein (Bayern). Grund dafür waren die acht Workshops mit WissenschaftlerInnen und ExpertInnen, die sich im Rahmen des Jahrgangsstufenprojekts „k.i.d.Z.21-Austria – kompetent in die Zukunft“ mit dem Thema Klimawandel auseinandersetzten.

90 SchülerInnen aller 8. Klassen belegten an diesem Nachmittag Workshops, die sich allesamt mit Ursachen, Kennzeichen und Auswirklungen des Klimawandels befassten.

Welche entscheidende Rolle Bienen für die Funktionsweise von Ökosystemen spielen, erfuhren die SchülerInnen auf sehr praxisnahe Weise beim Workshop von Nikolas Mandl. (Foto: Lämmel 2018)

Die Attraktion schlechthin bildete das summende Bienenvolk des Imkers Nikolas Mandl, der die SchülerInnen, ausgestattet mit Bienen­schleiern, die Bienen hautnah erleben ließ. Sicher dachte vorher noch kein(e) SchülerIn daran, Bienenwaben mit zahllosen herum­schwirrenden oder umherkriechenden Bienen einfach in die Hand zu nehmen, und auf diesem Weg viel über die Ernährung der Tiere, ihre Abhängigkeit von der Witterung und ihr soziales Verhalten zu erfahren. Eine Erfahrung voller Respekt vor den Bienen und für die Leistung eines Bienenvolkes für unsere Umwelt.

 

 

Dipl. Landwirtin Marlene Berger-Stöckl diskutierte mit den SchülerInnen über klimafreundliche Ernährung: kann man sich aus der Ökomodellregion Waging so ernähren, dass die Grundsätze „regional, saisonal und biologisch“ wirklich erfüllt sind. Als besten Beweis dafür gab es zum Abschluss auf jeden Fall ein Bärlauch-Butterbrot.

Welche Handgriffe beim Mannschaftszug nötig sind, lernten die SchülerInnen am Seil von Franz Mittermaier, dem Ausbilder und Skihochtourenführer der Bergwacht Traunstein. Ambitioniert, mit vielen Karabinern und Seilen, wies er die SchülerInnen in die Praxis der Lawinen- und Spaltenbergung ein. Das Finden versteckter Sender übten die SchülerInnen mit Lawinensuchgeräten, deren lauter Piepton immer wieder durchs Schulhaus hallte.

 

Beim Workshop zum Thema Moorrenaturierung wurden u.a. auch Torfmoose etwas genauer unter die Lupe genommen. (Foto: Lämmel)

Dass sich im Torfboden zahllose kleiner Härchen finden lassen, stellten die Kinder bei Frau Vroni Feichtingers Workshop zur Moorrenaturierung im Klimaprogramm der Bayerischen Staats­regierung fest. Aber es sind gar keine Härchen von Tieren sondern nicht zersetzte Pflanzenteile besonderer Torfmoose. Diese und viele andere standorttypische Pflanzen verwandelten ein Klassenzimmer in eine etwas feuchte Moorlandschaft.

 

 

Der Frage, ob ein Leben ohne Plastikmüll möglich ist, ging der Workshop von Frau Dr. Birgit Seeholzer nach. Bei einer Trennung von Plastikmüll nach PET, PP, PS galt es, die Tüte aus Maisstärke zu finden – keine leichte Aufgabe, da man erst lernen muss, wie sich diese abbaubaren Folien in Haptik und Geräusch unter­schei­den.

Wer sich für den Workshop Warum ist der Hoch­moor­gelb­ling aus der Pechschnait ver­schwun­den? ein­ge­tra­gen hat, wusste wahrscheinlich zuerst nicht, dass der eine Begriff einen Schmetterling (kein Pilz) und der andere ein Moor in der Nähe Traunsteins meint. Dr. Thomas Rettelbach demonstrierte, wie Insekten auf sich verändernde Um­welt­be­din­gun­gen reagieren.

Dr. Willie Stiehler von der Energieagentur Südostbayern erläuterte, wie die Geothermie in der oberbayerischen Molasse genutzt werden kann. Ohne sie wäre zum Beispiel das inzwischen auch in Supermärkten erhältliche Obst und Gemüse aus Kirchweidach nicht möglich.

Richtig rennen mussten die SchülerInnen bei Dr. Joachim Hambergers Thema Der grüne Faden, der Leben erhält: Nachhaltigkeit. Diesen Wettlauf zwischen Wald, Mensch und Zeit spielt der Wissenschaftler sonst mit erwachsenen Führungskräften durch, Nachhaltigkeit geht eben alle Alter und Qualifikationen an.

Nachhaltigkeit bewegt: Spielerisch setzten sich die SchülerInnen beim Workshop von Dr. Hamberger mit dem „grünen Faden, der Leben erhält“ auseinander. (Foto: Lämmel 2018)

 

Alle WissenschaftlerInnen stellten ihre Ideen, ihr Wissen und ihre Zeit kostenlos unseren SchülerInnenn zur Verfügung, wofür wir uns ganz herzlich bedanken.

26. April 2018
von Alina Kuthe
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Einladung k.i.d.Z.21-Austria Symposium

Liebe LehrerInnen/SchülerInnen/ExpertInnen/StudentInnen des Projekts k.i.d.Z.21-Austria,

wir blicken auf drei spannende Jahre k.i.d.Z.21-Austria zurück, in denen sich viel getan hat, und möchten uns herzlich für eure tolle Beteiligung und euer Engagement bedanken, ohne die das Projekt nicht gelaufen wäre!

Im Rahmen eines k.i.d.Z.21-Symposium am 21.6. & 22.6. 2018 wollen wir auf die letzten Jahre zurückblicken, aber v.a. auch nach vorne blicken und Ideen entwickeln, wie das Projekt weitergehen soll. Dazu konnten wir mit  Frau Prof. Dr. Ute Stoltenberg und Frau Prof. Helgas Kromp-Kolb zwei renommierte Professorinnen aus den Bereichen Klima- und Nachhaltigkeitsforschung als ReferentInnen gewinnen.

Zu unserer Veranstaltungen laden wir Sie/Euch herzlich ein und freuen uns auf eine schöne Veranstaltung !

Da uns besonders wichtig ist, auch SchülerInnen an dem Tag miteinzubinden, würden wir uns freuen, wenn unsere Einladung auch an k.i.d.Z.21-Austria –SchülerInnen weitergeben wird. Aufgrund der eingeschränkten Kapazitäten können leider pro Klasse, die einmal am k.i.d.Z.21-Projekt teilgenommen hat,  max. 3 SchülerInnen am Symposium teilnehmen. Die Auswahl der SchülerInnen überlassen wir den begleitenden Lehrpersonen.

Unten findet ihr die Einladung, der ihr nähere Details entnehmen könnt. Wir freuen uns auf eure Anmeldungen bis 15.05.2018.

26. März 2018
von Franzi Allerberger
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Thinktank Klimawandel: Raupe, Tesla, Eisberg… was haben diese Begriffe gemeinsam?

(nach Christine Lämmel, Annette-Kolb-Gymnasium Traunstein)

Die­ Aula des Annette-Kolb- Gymnasiums im bayerischen Traunstein brummte am 21. 03. 2018 abends nicht nur von einer selbstgebauten Windkraftanlage und den Bässen, die aus dem ausgestellten E-Auto dröhnten, son­dern vor allem von den vielen kreativen Ideen, die die SchülerInnen in ihre k.i.d.Z.21-Projekte einfließen haben las­sen und nun Gelegenheit fan­den, diese ihren Mit­schü­lerInnen, Eltern und Gästen zu prä­sen­tie­ren.

Der Hit in der Aula waren echte Raupen, die Plastik fressen können sollen: SchülerInnen gingen dem For­schungs­streit nach, ob es sich um einen biochemischen Verdauungsvorgang durch Enzyme oder Bakterien in den Verdauungsorganen der Raupen handelt oder lediglich um eine mechanische Zer­klei­ne­rung durch deren Kauwerkzeuge.

Der mitgebrachte Storch war zwar nicht echt, aber le­ben­sgroß, und sein Nest mit Ästen so echt auf einem Kamin ge­baut, dass jeder dieses Nest befühlen wollte und so auf die sich verändernden Zugrouten der Störche aufmerksam wur­de.

Gletschermodelle unterschiedlicher Bauweise de­mons­trier­ten den charakteristischen Formenschatz des Glet­schers und auch die Landschaft nach dem Glet­scher­rück­zug.

SchülerInnen stellen anhand eines selbstgebastelten Modells den charakteristischen Formenschatz eines Gletschers dar. (Foto: Lämmel 2018)

Die Aula wurde zu einem Thinktank ungeahnter Mög­lich­kei­ten, auf den Klimawandel aufmerksam zu machen, und un­ge­wöhn­li­cher Strategien, sich ihm zu stellen. Genau das ist das Ziel des Projekts k.i.d.Z.21 mit der Uni­ver­si­tät Innsbruck: Kompetent in die Zukunft des 21. Jahr­hun­derts.

Dass auch der Kli­ma­wan­del diese Zu­kunft sein wird, darauf kam der weitgereiste Geophysiker Dr. Chris­toph Mayer, in seinem Vortrag über „Gletscher im Wan­del“ mehr als einmal zu sprechen. Der pro­mo­vier­te Geophysiker arbeitet als Glet­scher­for­scher für die re­nom­mier­te Bayerische Aka­de­mie der Wis­sen­schaf­ten. Laut eige­nen Angaben besteht sei­ne Aufgabe in der Regel darin, Lö­cher in Eisdecken zu gra­ben und Stangen reinzustecken. Mit diesem augen­zwin­kern­den Blickwinkel reiste Dr. Mayer mit uns in seinem Vor­trag erstmal mit der Polarstern (dem Forschungsschiff des Alfred-Wegener-Instituts) in die Antarktis und mit Mo­tor­schlit­ten weiter zum Kältepol der Erde. Dort forschte er mit sei­nem Team über die Eisschilddicke, vor allem über die Un­ter­sei­te des Eisschildes der Antarktis. Mit einer anderen Art Schiff – dem Wüstenschiff – sind die Ex­pe­di­tions­teams im Pamir in Tadschikistan auf dem Weg zum 70 km langen Fedtschenko-Gletscher, wobei hier wis­sen­schaft­li­che Erkenntnisse manchmal auch unter Le­bensge­fahr gewonnen werden, aufgrund der schwierigen Rou­ten auf den zerfurchten Gletschern oder den umkämpften Grenzgebieten in Pakistan.

Dr. Christoph Mayer nimmt die BesucherInnen der kick-off Veranstaltung u.a. mit auf eine Reise in die Antarktis. (Foto: Lämmel 2018)

Im Verhältnis dazu mu­ten die Arbeiten am Vernagtferner im hinteren Ötztal in der eigenen Forscherhütte auf 3 000 m Höhe bei -23 °C fast heimelig an. Von dort fuhr Christoph Mayer am Tag des Vortrags extra für uns nach Traun­stein ab („mit Schiern geht das ganz schnell“), um uns folgende Ergebnisse seiner Forschungsarbeiten mit­zu­ge­ben: Die Länge und Höhe der alpinen Gletscher nimmt seit den 1980er Jahren deutlich schneller ab als die Jahrzehnte zuvor, die asiatischen Gletscher stellen gerade in den Dürrejahren einen wichtigen Beitrag zur Wasserversorgung dar und die Westantarktis erwärmt sich immer schneller.

An dieser Stelle möchten wir uns für die finanzielle Unterstützung des k.i.d.Z.21-Projekts durch den För­der­ver­ein des AKGs und den Lions Club Chieming-Grabenstätt bedanken.

19. März 2018
von Franzi Allerberger
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Stadtspazierung zum Thema ethischer Konsum – kick-off an der HBLFA Kematen

(nach Robert Jehle 1A, HBLFA Kematen)

Am 14.03.2018 erfolgte der Auftakt zum K.i.d.Z.21-Projekt  der 1A Klasse an der HBLFA Kematen. Initiatorin und Projektleiterin ist, wie die Jahre zuvor, Mag.a  Gabriele Pallua. Ziel dieses Projekts ist es, die Schülerinnen und Schüler als EntscheidungsträgerInnen der Zukunft aktiv einzubeziehen und die Themen Klimawandel, Nachhaltigkeit und die Zukunft der Gesellschaft aus verschiedenen Blickwinkeln – seien es wirtschaftliche, gesellschaftliche und/oder ökologische, zu beleuchten.

Als Startschuss wurde ein Stadtspaziergang zum Thema Ethischer Konsum (Schwerpunkt Ernährung) mit dem Titel „Die Katze im Sack kaufen“ in Innsbruck veranstaltet. Diese Stadtführung wurde von der Organisation Südwind Tirol geleitet. Dabei haben die Schülerinnen und Schüler unter Berücksichtigung und Miteinbeziehen der SDGs (Sustainable Development Goals der UN) teils neue Einblicke in das Konsumverhalten der Österreicherinnen und Österreicher erhalten und deren Auswirkung auf die globale Situation diskutiert.

Beim Stadtspaziergang durch Innsbruck, unter Leitung von Südwind Tirol, beschäftigten sich die SchülerInnen mit ethischen Konsum in Zusammenhang mit den SDGs der UN. (Foto: Pallua 2018)

Alle Schülerinnen und Schüler haben sich im Anschluss für eines oder mehrere dieser Globalen Nachhaltigkeitsziele (SDGs) entschieden, und formulierten am Nachmittag zum selbstgewählten Schwerpunkt eine individuelle Fragestellung, mit der sie sich das kommende 2. Semester auf unterschiedlichste Weise auseinandersetzen werden.

Zurück an der Schule wählten die SchülerInnen eines oder mehrere SDGs und formulierten entsprechende Fragestellungen für ihre Individualprojekte. (Foto: Pallua 2018)

Das Projekt hat seinen Höhepunkt Anfang Juni, wenn sich die 1A nach Obergurgl begibt, um dort die Auswirkungen des Klimawandels mit eigenen Augen u.a. am Gletscher im Zuge ihrer „Alpine Research Week“ zu sehen und Herausforderungen der kommenden Jahrzehnte mit Expertinnen und Experten zu diskutieren.

Doch bis dahin stellen sich die Schülerinnen und Schüler ihre eigenen Fragen und machen sich auf die Suche nach möglichen Antworten.

 

10. Februar 2018
von Franzi Allerberger
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k.i.d.Z.21 geht in die dritte Runde – kick-off Veranstaltung in Burghausen

(nach Sigrid Klima, Lehrkraft am Aventinus-Gymnasium Burghausen)

Der Klimawandel und seine Folgen beschäftigt auch dieses Jahr die Schülerinnen und Schüler der 8. Jahrgangsstufe. In Zusammenarbeit mit dem Geographischen Institut der Universität Innsbruck nimmt das Aventinus-Gymnasium Burghausen bereits zum dritten Mal am k.i.d.Z.21-Austria Projekt teil. Das Projekt geht neue Wege, indem es einen Dialog zwischen SchülerInnen (Alter 13-14 Jahre) und FachwissenschaftlerInnen mit bidirektionalem Informations- und Kompetenzaustausch anregt. Die Jugendlichen und ExpertenInnen erhalten die Möglichkeit, von der jeweilig anderen Perspektive und Expertise zu profitieren.

Vorträge zum Klimawandel und Umweltschutz in Burghausen

Erfreulicherweise gelang es den Organisatoren des k.i.dZ.21-Projekts Herrn Prof. Dr. Johann Stötter (Ordinarius der Universität Innsbruck und Projektleiter k.i.d.Z ) für den Eröffnunsgvortrag am Aventinus-Gymnasium Burghausen zu gewinnen. Er informierte die 8. KlässlerInnen anschaulich und informativ über die neusten Entwicklungen und zentralen Fragen zum Klimawandel.

Gemeinsam mit den SchülerInnen diskutiert Prof. Dr. Hans Stötter über Grundlagen und Auswirkungen des Klimawandels sowie Handlungsmöglichkeiten. (Foto: Klima 2018)

Neben der Universität Innsbruck war dieses Jahr auch die Stadt Burghausen bei der Auftaktveranstaltung vertreten und Frau Freudlsperger vom Umweltamt informierte die SchülerInnen über das Thema „Umweltschutz in Burghausen“.

Workshops

Im Anschluss an diese Vorträge teilten sich die SchülerInnen in kleinere Gruppen auf und arbeiteten zusammen mit weiteren ExpertInnen in Arbeitskreisen zu unterschiedlichen Klima- und Umweltthemen. Dr. Jutta Matreux der Firma Wacker berichtete über den Bereich Umweltschutz und Industrie, Klaus Hell als Bezirksförster des südlichen Landkreises Altötting über Wald und Klimawandel, Gerhard Auer zur Frage Der Lebensraum Salzach und seine möglichen Veränderungen im Zeichen des Klimawandels. Dr. Ernst-Josef Spindler und Dr. Holger Lundt, beide vom Bund Naturschautz, klärten über CO2 Vermeidung und Landwirtschaft im Zeichen klimatischer Veränderungen, sowie über Moore und ihre Rolle für das Klima auf.

Arbeit hat erst begonnen

Nach dieser Auftaktveranstaltung werden die SchülerInnen nun im weiteren Verlauf des Schuljahres eigene Projektthemen zum Klimawandel bearbeiten, bevor Ende Juni die abschließende Exkursion zum Dachsteingletscher bevorsteht.

 

 

22. Dezember 2017
von Franzi Allerberger
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Auszeichnung eingereichter Projektbeiträge des k.i.d.Z.21-Jahres 2016/17

Im vergangenen k.i.d.Z.21-Jahr hatten alle teilnehmenden SchülerInnen die Möglichkeit, mit ihren Projekten, die sie im Laufe des Schuljahres angefertigt haben, bei einem Wettbewerb teilzunehmen. Im Zuge dieser Arbeiten beschäftigten sich die SchülerInnen entweder alleine oder in kleinen Teams mit ganz unterschiedlichen Aspekten des Klimawandels. Eine Jury bestehend aus Mitgliedern des k.i.d.Z-Teams, Studierenden und LehrerInnen hat die Beiträge begutachtet und Punkte für die besten Beiträge vergeben.

Klarer Gewinner ist Leonard Auer von der HBLFA Kematen, der mit seinem Poster zum Thema „Vergleich von Fahrweisen und Verkehrsmitteln“ überzeugen konnte. So zeigte Leonard anhand einer eignen Datenerhebung und -auswertung, dass bereits durch kleine Unterschiede in der Fahrweise viel Treibstoff eingespart werden kann und das Tirol Ticket eine lohnende Alternative zu einem (Zweit-) Wagen darstellt.

Das Poster von Leonard Auer, HBLFA Kematen, wurde mit dem 1. Platz ausgezeichnet.

Den zweiten Platz sicherten sich Martin Adam, Anna-Lena Karl und Magdalena Schaitl vom Karl-von-Closen Gymnasiums Eggenfelden mit ihrem Film „Kidz for Kids“. Die Jugendlichen erklären dabei auf pfiffige Art und Weise die Grundlagen des globalen Klimasystems und der anthropogen verursachten Erwärmung sowie deren Konsequenzen. Außerdem zeigen sie auf, was jede(r) Einzelne tun kann, um dieser Entwicklung entgegenzuwirken (z.B. regionale Produkte kaufen, mehr mit dem Fahrrad fahren oder Müll recyceln).

 

Den dritten Platz teilen sich die Klasse 4s des Reithmann Gymnasiums Innsbruck sowie zwei weitere Mädls des Karl-von-Closen Gymnasiums, Julia Kagerer und Nathalie López-Buchner. Die SchülerInnen aus Innsbruck haben die Jury dabei mit einer k.i.d.Z-Zeitung beeindruckt, in der sie ihre einzelnen, sehr kreativen Projektbeiträge zusammengestellt haben und ihre Erlebnisse der Forscherwoche darstellen.

 

Auszug aus der Powerpoint Präsentation des Projektes „Oberländer Himmbeerapfel“ von Julia Kagerer und Nathalie López-Buchner .

Julia Kagerer und Nathalie López-Buchner haben in einer Powerpoint Präsentation die wesentliche Schritte und Informationen ihres Projekts „Oberländer Himmbeerapfel“ vorgestellt. Die Schülerinnen haben dabei die Bedeutung von Wäldern als CO2 Senke herausgearbeitet sowie in Kooperation mit der Baumschule Baumgartner selber einen Oberländer Himmbeerapfel gepflanzt. Der Baum wurde durch eine Lebkuchenverkaufsaktion finanziert und das Restgeld an die Umweltorganisation Greenpeace gespendet.

 

 

 

Auf dem vierten Platz landeten Sophia Hermannskirchner, Elisa Vogel und Alex Rampersad mit ihrem Film „We are the world, we are the children! Der Klimawandel aus Kinderaugen.“ In ihrem Beitrag erzählen die Jugendlichen die Geschichte des Klimawandels aus der Sichtweise von Kindern aus Europa, Afrika und der Arktis. Kombiniert wird diese mit Kommentaren seitens ihrer LehrerInnen, die in ExpertInnenrollen schlüpfen und immer wieder auf bestimmte Sachverhalte genauer eingehen – die Texte hierzu haben die SchülerInnen selbst verfasst.

Die Plätze 1 – 3 können sich über Buchpreise freuen, die vom oekom Verlag gesponsert wurden. Im Buch „Einfach. Jetzt. Machen. Wie wir unsere Zukunft selbst in die Hand nehmen“ zeigt Rob Hopkins, Begründer des Transition Town Movements, Wege auf, wie wir unsere Zukunft im positivem Sinne gestalten können. Tipps, wie man ohne den lästigen Laster Plastik auskommen kann, geben die Autorinnen Anneliese Bunk und Nadine Schubert in „Besser leben ohne Plastik“. Wir reisen alle gerne und viel – doch welche negativen Konsequenzen hat dies für die Umwelt und wie kann man im Sinne eines Nachhaltigen Tourismus fremde Länder erkunden? Diesen und weiteren Fragen geht Frank Herrmann in seinem Buch „FAIRreisen. Das Handbuch für alle, die umweltbewusst unterwegs sein wollen“.

Die Plätze 1-3 können sich über Buchpreise des oekom Verlages freuen. (Foto: Allerberger 2017).

Wir bedanken uns bei allen SchülerInnen für die hervorragenden und kreativen Beiträge und wünschen viel Freude mit den Buchpreisen!

22. November 2017
von Franzi Allerberger
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Leben und Lernen in der Weltgemeinschaft: 3. Tiroler Entwicklungstag im Zeichen eines Planetaren Humanismus und einer Global Citizenship Education

Passend zur Global Awareness Week (18.11 – 26.11.2017), bei welcher die Auseinandersetzung mit globalen Fragestellungen im Zentrum steht, fand am 21.11.2017 im Landhaus Tirol der 3. Tiroler Entwicklungstag statt. Mit diesem Format möchte das Land Tirol Raum für Diskussionen rund um globale Herausforderungen, wie beispielsweise dem Klimawandel, schaffen. In diesem Jahr widmete sich der Entwicklungstag dem vierten Sustainable Development Goal der Agenda 2030 der Vereinten Nationen: „Inklusive, gerechte und hochwertige Bildung sichern und die Möglichkeit für lebenslanges Lernen für alle fördern“. Die Durchführung erfolgte gemeinsam mit Südwind im Rahmen des internationalen Projektes „Global Schools“ unter dem Motto „Leben und Lernen in der Weltgemeinschaft“. Dabei bot ein „Markt der Möglichkeiten“ die Gelegenheit, sich über unterschiedliche Initiativen und Organisationen zu informieren. Im Zuge dessen hat auch das Team der Geographie Innsbruck das k.i.d.Z.21-Austria vorgestellt und über die im September 2018 stattfindende LehrerInnenfortbildung informiert. Darüber hinaus erhielten die TeilnehmerInnen bei elf verschiedenen Erzählcafés zum Globalen Lernen wertvolle Einblicke in Best Practice Projekte. Somit konnten Erfahrungen ausgetauscht werden, wie beispielsweise Globales Lernen in den Schulalltag integriert werden kann.

Weitere entscheidende Impulse setzte der Keynote Vortrag „Planetarischen Humanismus. Global Citizenship – neuer Denkrahmen für globale Herausforderungen und die Herausforderung des Globalen“ des Friedenspädagogen Prof. Dr. Werner Wintersteiner. Dieser ist u.a. Gründer des Zentrums für Friedensforschung und Friedenspädagogik der Alpe-Adria Universität Klagenfurt und Leiter des Universitätslehrganges „Global Citizenship Education“. Im Vortrag skizzierte er dabei seine Vorstellungen eines Planetaren Humanismus, bei welchem es nicht nur um Solidarität geht, sondern auch um „die Teilhabe am Abenteuer der Metamorphose der Menschheit“, die beispielsweise aufgrund der globalen Umweltprobleme zwingend geboten ist. Eine wesentliche Voraussetzung für das Gelingen einer solchen Verwandlung bzw. sozial-ökologischen Transformation ist die Aufgabe unserer imperialen Lebensweise, welche sich auf eine Wirtschaftsweise stützt, die auf Profit und Wachstum ausgerichtet ist sowie mit einer Ausbeutung von Mensch und Natur einhergeht. Allerdings ist eine Abkehr davon kein Leichtes, da sie als natürlich betrachtet wird – die imperiale Lebensweise ist längst Teil unserer Identität. Eine entsprechende Verhaltensänderung scheitert am Festhalten an den individuellen, materiellen Interessen und der Angst privilegierter Menschen einen Teil ihrer elitären Stellung für eine gerechtere Welt aufzugeben. Deshalb fordert Prof. Wintersteiner ein verändertes Selbstbild und eine andere Form der Selbstachtung. Als einen weiteren limitierenden Faktor nennt er die mangelnde Bereitschaft, Wissen anzunehmen. So fehlt es nicht an Befunden, dass der Planet Erde an seine Grenzen stößt. Wir aber wollen nur das sehen und wissen, was wir wollen oder ertragen können. Außerdem wird bei der Auseinandersetzung mit globalen Herausforderungen selten versucht, ein Gesamtbild zu zeigen. Vielmehr werden nur einzelne Themen behandelt, weshalb relevante Zusammenhänge nicht wahrgenommen werden. Dabei erachtet Prof. Wintersteiner es allerdings als erforderlich, ökonomische, ökologische sowie soziale Themen zu verbinden. Dies geht einher mit einer tiefgreifenden Kritik an der vorherrschenden Art und Weise des Politik machens, welche auf eine enge, nationalstaatliche Denkweise ausgerichtet ist. Deshalb fordert ein Planetarer Humanismus einen kosmopolitischen, grenzüberschreitenden Denk- und Handlungsrahmen ein. Vor diesen Hintergründen kommt dem Globalen Lernen (Global Citizenship Education) eine zentrale Bedeutung zu. Dabei geht es u.a. um die Schaffung von mehr Bewusstsein, sich als WeltbürgerIn zu begreifen. Bildung wird in diesem Kontext als langfristiger Prozess verstanden, bei welchem selbstbestimmtes Lernen die gesamte Persönlichkeit erfasst. Zudem möchte Global Citizenship Education nach Wegen für (mehr) politische Partizipation suchen und neue Handlungsspielräume eröffnen.

In diesem Sinne fordert Werner Wintersteiner, ähnlich Marget Rasfeld bei der ÖKOLOG Tagung, neue Wege, vor allem, aber nicht nur in der Bildung zu denken und auch zu gehen. Nur so könne das Abenteuer der Metamorphose der Menschheit gelingen. Der Friendspädagoge bezieht sich dabei auf die Worte von Hans-Peter Dürr: Wir mögen von einer praktischen Realisierung solcher Ideen noch weit entfernt sein. Wenn jedoch – wie immer wieder gesagt wird – die Utopien von gestern die Realitäten von heute sind, so gilt auch gleichermaßen, daß den Realitäten von morgen Utopien von heute vorausgehen müssen.

Die anschließenden Fragen und Diskussionen verdeutlichen, wie sehr die Argumentation und Analyse des Vortragenden die TeilnehmerInnen zum Nachdenken anregten.

Weitere Informationen sowie eine Nachlese zum 3. Tiroler Entwicklungstag finden Sie hier.

8. November 2017
von Franzi Allerberger
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ÖKOLOG Tirol Tagung: Schulen und Bildung neu denken – Zukunft verantwortlich mitgestalten

Zukunft verantwortlich mitgestalten – unter diesem Leitgedanken fand am 07.11.2017 die diesjährige ÖKOLOG Tirol Tagung im Landhaus in Innsbruck statt, welcher gleichzeitig das Schwerpunktthema für die beiden Schuljahre 2017/18 und 2019/20 darstellt. Damit möchte das Netzwerk der ÖKOLOG Schulen unter anderem einen Beitrag zum Agenda 2030 Prozess der Vereinte Nationen leisten. Input und Denkanstöße hierzu gab es bereits am Vormittag in verschiedenen Workshops. Darüber hinaus hatten die TeilnehmerInnen die Möglichkeit, sich bei einem Markplatz der Partnerinstitutionen und Projekte des BiNE (Bildung für Nachhaltige Entwicklung) Netzwerkes Tirol zu informieren und auszutauschen. Daran beteiligte sich auch das Team der Geographie Innsbruck, um das k.i.d.Z.-Projekt vorzustellen und die LeherInnen unter anderem auf die Fortbildung im kommenden Jahr aufmerksam zu machen. Ergänzt wurde das Programm durch den Vortrag „Zukunft verantwortlich mitgestalten braucht Freiräume zum Handeln. Eine Anstiftung“ von Marget Rasfeld, Bildungsinnovatorin und Mitbegründerin der Initiative „Schule im Aufbruch“. In diesem inspirierenden Vortrag rückte sie die Schule und das Lernen in ein neues, anderes Licht und griff dabei eine zentrale Fragestellung auf: In welcher Welt wollen wir leben? Da wir diejenigen sind, die diese Welt gestalten bzw. gestalten müssen, kann es nicht nur um den reinen Wissenserwerb gehen, sondern vor allem auch um das Lernen um zu handeln. Vor diesem Hintergrund versteht Marget Rasfeld Bildung für Nachhaltige Entwicklung als Gestaltungskompetenz. Diese ist von besonderer Relevanz, wenn es darum geht, drei zentralen Zukunftsherausforderungen (Demokratie gestalten, Zusammenleben lernen sowie Leitplanken des Planeten nicht überschreiten) zu begegnen. All diese Herausforderungen gehen mit einer enormen Komplexität einher. Folglich muss es eine wesentliche Aufgabe der Schulen sowie anderer Bildungseinrichtungen sein, Räume zu schaffen, die es ermöglichen, ein Verständnis für diese Komplexität zu entwickeln, um damit auch umgehen zu können. Dies stellt somit einen völlig anderen Anspruch an Schulen, bei welchen nicht mehr Bewertung, sondern vielmehr Wertschätzung im Vordergrund stehen sollte. Die Zukunft liegt in unseren Händen. Um sie zu gestalten bedarf es anderer, vielleicht auf den ersten Blick nicht denkbarer Wege. In diesem Sinne, so Rasfeld, ist Kreativität der Rohstoff, der die Zukunft erschafft. Über diese Denkanstöße konnte bei einem Rückblick auf den Tag nochmals im Plenum reflektiert werden, bevor zum Abschluss die ÖKOLOG Schulen für ihr Engagement geehrt wurden.

28. September 2017
von Franzi Allerberger
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„Der Mensch muss Verantwortung übernehmen“: Forscherwoche der Junior-High School Wien in Obergurgl

Ein letztes Mal in diesem Jahr machten sich SchülerInnen auf nach Obergurgl, um sich dort mehrere Tage im Rahmen der Alpinen Forschungswoche (12.09.2017-15.09.2017) im Hochgebirge mit Themen rund um den Klimawandel auseinander zu setzen. Am ersten Tag im Gelände beschäftigten sich die Jugendlichen der Junior-High School aus Wien zum einen mit den Zusammenhängen von Klimawandel und Tourismus. Hierbei entwickelten die SchülerInnen in Kleingruppen gemeinsam mit der Expertin DI Heidi Grüneis von alpS (Innsbruck) eigene Forschungsfragen und konnten diese „im Feld“ versuchen zu beantworten. So führten die jungen ForscherInnen unter anderem Interviews sowohl mit Ortsansässigen als auch TouristInnen durch und erstellten Kartierungen hinsichtlich unterschiedlicher Fragestellungen.

 

Im Rahmen der Umweltethik Station setzen sich die Jugendlichen mit Fragen der Mensch-Umwelt-Beziehungen auseinander (Foto: Allerberger 2017)

Zum anderen standen Fragen der Mensch-Umwelt-Beziehung bei der Umweltethik Station im Zentrum. Dabei merkte man schnell: Umwelt ist nicht gleich Umwelt und kann für jeden einzelnen eine völlig andere Bedeutung haben, sodass auch die Stellung des Menschen jeweils anders gesehen wird. Im Zuge dessen wurde von den SchülerInnen auch das Thema der Verantwortung aufgegriffen und gemeinsam mit dem Experten Dipl. Ing. Armin Winter von der BOKU Wien diskutiert. So wurde zum Beispiel argumentiert, dass sich das „System Erde“ derzeit in einem schlechten Zustand befinde, „weil der Mensch unverantwortlich handelt.“ Nur wenn wir Menschen Verantwortung übernehmen, lässt sich ein „guter Zustand“ erreichen, so die Sichtweise der SchülerInnen. Kritisch beobachtet wurden die Jugendlichen dabei von den (meist) friedvollen und sehr neugierigen Haflingern.

Nachdem man sich am ersten Tag an die neue Umgebung „Hochgebirge“ gewöhnen konnte, ging es für alle SchülerInnen am zweiten Tag Richtung Gletscher. Da das hervorragende Wetter laut Vorhersage im Laufe des Tages durch eine Kaltfront umschlagen sollte, war etwas Flexibilität gefragt und die beiden Stationen „Gletscher“ und „Vegetation“ wurden von den SchülerInnen in

Warm oder kalt? – SchülerInnen schätzen und messen die Temperatur von Eis und Gesteinen (Foto: Allerberger 2017)

einer etwas verkürzten Version durchlaufen. Doch das tat dem Erlebnis, den Gletscher gemeinsam in einer Seilschaft zu begehen keinen Abbruch. Dort, unmittelbar am Gletscher, wurde den SchülerInnen klar, „dass sich der Gletscher echt zurückgezogen hat.“ Bereits im Juli hat eine SchülerInnengruppe aus Eggenfelden das Zungenende des Gletschers markiert – dieses hat sich jedoch innerhalb von nur zwei Monaten um etwa 10m zurückgezogen.

Auf dem Gletscher … (Foto: Allerberger 2017)

Dies ist nur ein kleiner Einblick in die vielfältigen Erlebnisse der Jugendlichen während ihrer Zeit in Obergurgl und Umgebung. Bei einer kurzen Reflexion am Ende der Forscherwoche kam eine Schülerin zu dem Schluss, dass unser Planet wirklich sehr gefährdet sei und „alles jetzt von uns abhängt.“

Mit diesem Gedanken im Hinterkopf geht ein ereignisreiches k.i.d.Z-Jahr zu Ende. Wir bedanken uns bei allen ExpertInnen und Studierenden, die dieses Projekt begleitet und unterstützt haben. Ein großes Dankeschön gilt auch den Unterkünften in Obergurgl (Universitätszentrum), Schladming/Dachstein (JUFA), Pasterze (Glocknerhaus) und im Jamtal (Jamtalhütte)!