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"Da wir in diesem Jahr sehr viel über den Klimawandel gelernt haben und uns auch damit beschäftigt haben, wissen wir, was wir tun können, um mit der Veränderung umzugehen, wie der Klimawandel entstanden ist und welche Folgen er hat."

Schüler/in der 8.Jahrgangsstufe

26. April 2018
von Alina Kuthe
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Einladung k.i.d.Z.21-Austria Symposium

Liebe LehrerInnen/SchülerInnen/ExpertInnen/StudentInnen des Projekts k.i.d.Z.21-Austria,

wir blicken auf drei spannende Jahre k.i.d.Z.21-Austria zurück, in denen sich viel getan hat, und möchten uns herzlich für eure tolle Beteiligung und euer Engagement bedanken, ohne die das Projekt nicht gelaufen wäre!

Im Rahmen eines k.i.d.Z.21-Symposium am 21.6. & 22.6. 2018 wollen wir auf die letzten Jahre zurückblicken, aber v.a. auch nach vorne blicken und Ideen entwickeln, wie das Projekt weitergehen soll. Dazu konnten wir mit  Frau Prof. Dr. Ute Stoltenberg und Frau Prof. Helgas Kromp-Kolb zwei renommierte Professorinnen aus den Bereichen Klima- und Nachhaltigkeitsforschung als ReferentInnen gewinnen.

Zu unserer Veranstaltungen laden wir Sie/Euch herzlich ein und freuen uns auf eine schöne Veranstaltung !

Da uns besonders wichtig ist, auch SchülerInnen an dem Tag miteinzubinden, würden wir uns freuen, wenn unsere Einladung auch an k.i.d.Z.21-Austria –SchülerInnen weitergeben wird. Aufgrund der eingeschränkten Kapazitäten können leider pro Klasse, die einmal am k.i.d.Z.21-Projekt teilgenommen hat,  max. 3 SchülerInnen am Symposium teilnehmen. Die Auswahl der SchülerInnen überlassen wir den begleitenden Lehrpersonen.

Unten findet ihr die Einladung, der ihr nähere Details entnehmen könnt. Wir freuen uns auf eure Anmeldungen bis 15.05.2018.

22. Dezember 2017
von Franzi Allerberger
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Auszeichnung eingereichter Projektbeiträge des k.i.d.Z.21-Jahres 2016/17

Im vergangenen k.i.d.Z.21-Jahr hatten alle teilnehmenden SchülerInnen die Möglichkeit, mit ihren Projekten, die sie im Laufe des Schuljahres angefertigt haben, bei einem Wettbewerb teilzunehmen. Im Zuge dieser Arbeiten beschäftigten sich die SchülerInnen entweder alleine oder in kleinen Teams mit ganz unterschiedlichen Aspekten des Klimawandels. Eine Jury bestehend aus Mitgliedern des k.i.d.Z-Teams, Studierenden und LehrerInnen hat die Beiträge begutachtet und Punkte für die besten Beiträge vergeben.

Klarer Gewinner ist Leonard Auer von der HBLFA Kematen, der mit seinem Poster zum Thema „Vergleich von Fahrweisen und Verkehrsmitteln“ überzeugen konnte. So zeigte Leonard anhand einer eignen Datenerhebung und -auswertung, dass bereits durch kleine Unterschiede in der Fahrweise viel Treibstoff eingespart werden kann und das Tirol Ticket eine lohnende Alternative zu einem (Zweit-) Wagen darstellt.

Das Poster von Leonard Auer, HBLFA Kematen, wurde mit dem 1. Platz ausgezeichnet.

Den zweiten Platz sicherten sich Martin Adam, Anna-Lena Karl und Magdalena Schaitl vom Karl-von-Closen Gymnasiums Eggenfelden mit ihrem Film „Kidz for Kids“. Die Jugendlichen erklären dabei auf pfiffige Art und Weise die Grundlagen des globalen Klimasystems und der anthropogen verursachten Erwärmung sowie deren Konsequenzen. Außerdem zeigen sie auf, was jede(r) Einzelne tun kann, um dieser Entwicklung entgegenzuwirken (z.B. regionale Produkte kaufen, mehr mit dem Fahrrad fahren oder Müll recyceln).

 

Den dritten Platz teilen sich die Klasse 4s des Reithmann Gymnasiums Innsbruck sowie zwei weitere Mädls des Karl-von-Closen Gymnasiums, Julia Kagerer und Nathalie López-Buchner. Die SchülerInnen aus Innsbruck haben die Jury dabei mit einer k.i.d.Z-Zeitung beeindruckt, in der sie ihre einzelnen, sehr kreativen Projektbeiträge zusammengestellt haben und ihre Erlebnisse der Forscherwoche darstellen.

 

Auszug aus der Powerpoint Präsentation des Projektes „Oberländer Himmbeerapfel“ von Julia Kagerer und Nathalie López-Buchner .

Julia Kagerer und Nathalie López-Buchner haben in einer Powerpoint Präsentation die wesentliche Schritte und Informationen ihres Projekts „Oberländer Himmbeerapfel“ vorgestellt. Die Schülerinnen haben dabei die Bedeutung von Wäldern als CO2 Senke herausgearbeitet sowie in Kooperation mit der Baumschule Baumgartner selber einen Oberländer Himmbeerapfel gepflanzt. Der Baum wurde durch eine Lebkuchenverkaufsaktion finanziert und das Restgeld an die Umweltorganisation Greenpeace gespendet.

 

 

 

Auf dem vierten Platz landeten Sophia Hermannskirchner, Elisa Vogel und Alex Rampersad mit ihrem Film „We are the world, we are the children! Der Klimawandel aus Kinderaugen.“ In ihrem Beitrag erzählen die Jugendlichen die Geschichte des Klimawandels aus der Sichtweise von Kindern aus Europa, Afrika und der Arktis. Kombiniert wird diese mit Kommentaren seitens ihrer LehrerInnen, die in ExpertInnenrollen schlüpfen und immer wieder auf bestimmte Sachverhalte genauer eingehen – die Texte hierzu haben die SchülerInnen selbst verfasst.

Die Plätze 1 – 3 können sich über Buchpreise freuen, die vom oekom Verlag gesponsert wurden. Im Buch „Einfach. Jetzt. Machen. Wie wir unsere Zukunft selbst in die Hand nehmen“ zeigt Rob Hopkins, Begründer des Transition Town Movements, Wege auf, wie wir unsere Zukunft im positivem Sinne gestalten können. Tipps, wie man ohne den lästigen Laster Plastik auskommen kann, geben die Autorinnen Anneliese Bunk und Nadine Schubert in „Besser leben ohne Plastik“. Wir reisen alle gerne und viel – doch welche negativen Konsequenzen hat dies für die Umwelt und wie kann man im Sinne eines Nachhaltigen Tourismus fremde Länder erkunden? Diesen und weiteren Fragen geht Frank Herrmann in seinem Buch „FAIRreisen. Das Handbuch für alle, die umweltbewusst unterwegs sein wollen“.

Die Plätze 1-3 können sich über Buchpreise des oekom Verlages freuen. (Foto: Allerberger 2017).

Wir bedanken uns bei allen SchülerInnen für die hervorragenden und kreativen Beiträge und wünschen viel Freude mit den Buchpreisen!

22. November 2017
von Franzi Allerberger
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Leben und Lernen in der Weltgemeinschaft: 3. Tiroler Entwicklungstag im Zeichen eines Planetaren Humanismus und einer Global Citizenship Education

Passend zur Global Awareness Week (18.11 – 26.11.2017), bei welcher die Auseinandersetzung mit globalen Fragestellungen im Zentrum steht, fand am 21.11.2017 im Landhaus Tirol der 3. Tiroler Entwicklungstag statt. Mit diesem Format möchte das Land Tirol Raum für Diskussionen rund um globale Herausforderungen, wie beispielsweise dem Klimawandel, schaffen. In diesem Jahr widmete sich der Entwicklungstag dem vierten Sustainable Development Goal der Agenda 2030 der Vereinten Nationen: „Inklusive, gerechte und hochwertige Bildung sichern und die Möglichkeit für lebenslanges Lernen für alle fördern“. Die Durchführung erfolgte gemeinsam mit Südwind im Rahmen des internationalen Projektes „Global Schools“ unter dem Motto „Leben und Lernen in der Weltgemeinschaft“. Dabei bot ein „Markt der Möglichkeiten“ die Gelegenheit, sich über unterschiedliche Initiativen und Organisationen zu informieren. Im Zuge dessen hat auch das Team der Geographie Innsbruck das k.i.d.Z.21-Austria vorgestellt und über die im September 2018 stattfindende LehrerInnenfortbildung informiert. Darüber hinaus erhielten die TeilnehmerInnen bei elf verschiedenen Erzählcafés zum Globalen Lernen wertvolle Einblicke in Best Practice Projekte. Somit konnten Erfahrungen ausgetauscht werden, wie beispielsweise Globales Lernen in den Schulalltag integriert werden kann.

Weitere entscheidende Impulse setzte der Keynote Vortrag „Planetarischen Humanismus. Global Citizenship – neuer Denkrahmen für globale Herausforderungen und die Herausforderung des Globalen“ des Friedenspädagogen Prof. Dr. Werner Wintersteiner. Dieser ist u.a. Gründer des Zentrums für Friedensforschung und Friedenspädagogik der Alpe-Adria Universität Klagenfurt und Leiter des Universitätslehrganges „Global Citizenship Education“. Im Vortrag skizzierte er dabei seine Vorstellungen eines Planetaren Humanismus, bei welchem es nicht nur um Solidarität geht, sondern auch um „die Teilhabe am Abenteuer der Metamorphose der Menschheit“, die beispielsweise aufgrund der globalen Umweltprobleme zwingend geboten ist. Eine wesentliche Voraussetzung für das Gelingen einer solchen Verwandlung bzw. sozial-ökologischen Transformation ist die Aufgabe unserer imperialen Lebensweise, welche sich auf eine Wirtschaftsweise stützt, die auf Profit und Wachstum ausgerichtet ist sowie mit einer Ausbeutung von Mensch und Natur einhergeht. Allerdings ist eine Abkehr davon kein Leichtes, da sie als natürlich betrachtet wird – die imperiale Lebensweise ist längst Teil unserer Identität. Eine entsprechende Verhaltensänderung scheitert am Festhalten an den individuellen, materiellen Interessen und der Angst privilegierter Menschen einen Teil ihrer elitären Stellung für eine gerechtere Welt aufzugeben. Deshalb fordert Prof. Wintersteiner ein verändertes Selbstbild und eine andere Form der Selbstachtung. Als einen weiteren limitierenden Faktor nennt er die mangelnde Bereitschaft, Wissen anzunehmen. So fehlt es nicht an Befunden, dass der Planet Erde an seine Grenzen stößt. Wir aber wollen nur das sehen und wissen, was wir wollen oder ertragen können. Außerdem wird bei der Auseinandersetzung mit globalen Herausforderungen selten versucht, ein Gesamtbild zu zeigen. Vielmehr werden nur einzelne Themen behandelt, weshalb relevante Zusammenhänge nicht wahrgenommen werden. Dabei erachtet Prof. Wintersteiner es allerdings als erforderlich, ökonomische, ökologische sowie soziale Themen zu verbinden. Dies geht einher mit einer tiefgreifenden Kritik an der vorherrschenden Art und Weise des Politik machens, welche auf eine enge, nationalstaatliche Denkweise ausgerichtet ist. Deshalb fordert ein Planetarer Humanismus einen kosmopolitischen, grenzüberschreitenden Denk- und Handlungsrahmen ein. Vor diesen Hintergründen kommt dem Globalen Lernen (Global Citizenship Education) eine zentrale Bedeutung zu. Dabei geht es u.a. um die Schaffung von mehr Bewusstsein, sich als WeltbürgerIn zu begreifen. Bildung wird in diesem Kontext als langfristiger Prozess verstanden, bei welchem selbstbestimmtes Lernen die gesamte Persönlichkeit erfasst. Zudem möchte Global Citizenship Education nach Wegen für (mehr) politische Partizipation suchen und neue Handlungsspielräume eröffnen.

In diesem Sinne fordert Werner Wintersteiner, ähnlich Marget Rasfeld bei der ÖKOLOG Tagung, neue Wege, vor allem, aber nicht nur in der Bildung zu denken und auch zu gehen. Nur so könne das Abenteuer der Metamorphose der Menschheit gelingen. Der Friendspädagoge bezieht sich dabei auf die Worte von Hans-Peter Dürr: Wir mögen von einer praktischen Realisierung solcher Ideen noch weit entfernt sein. Wenn jedoch – wie immer wieder gesagt wird – die Utopien von gestern die Realitäten von heute sind, so gilt auch gleichermaßen, daß den Realitäten von morgen Utopien von heute vorausgehen müssen.

Die anschließenden Fragen und Diskussionen verdeutlichen, wie sehr die Argumentation und Analyse des Vortragenden die TeilnehmerInnen zum Nachdenken anregten.

Weitere Informationen sowie eine Nachlese zum 3. Tiroler Entwicklungstag finden Sie hier.

8. November 2017
von Franzi Allerberger
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ÖKOLOG Tirol Tagung: Schulen und Bildung neu denken – Zukunft verantwortlich mitgestalten

Zukunft verantwortlich mitgestalten – unter diesem Leitgedanken fand am 07.11.2017 die diesjährige ÖKOLOG Tirol Tagung im Landhaus in Innsbruck statt, welcher gleichzeitig das Schwerpunktthema für die beiden Schuljahre 2017/18 und 2019/20 darstellt. Damit möchte das Netzwerk der ÖKOLOG Schulen unter anderem einen Beitrag zum Agenda 2030 Prozess der Vereinte Nationen leisten. Input und Denkanstöße hierzu gab es bereits am Vormittag in verschiedenen Workshops. Darüber hinaus hatten die TeilnehmerInnen die Möglichkeit, sich bei einem Markplatz der Partnerinstitutionen und Projekte des BiNE (Bildung für Nachhaltige Entwicklung) Netzwerkes Tirol zu informieren und auszutauschen. Daran beteiligte sich auch das Team der Geographie Innsbruck, um das k.i.d.Z.-Projekt vorzustellen und die LeherInnen unter anderem auf die Fortbildung im kommenden Jahr aufmerksam zu machen. Ergänzt wurde das Programm durch den Vortrag „Zukunft verantwortlich mitgestalten braucht Freiräume zum Handeln. Eine Anstiftung“ von Marget Rasfeld, Bildungsinnovatorin und Mitbegründerin der Initiative „Schule im Aufbruch“. In diesem inspirierenden Vortrag rückte sie die Schule und das Lernen in ein neues, anderes Licht und griff dabei eine zentrale Fragestellung auf: In welcher Welt wollen wir leben? Da wir diejenigen sind, die diese Welt gestalten bzw. gestalten müssen, kann es nicht nur um den reinen Wissenserwerb gehen, sondern vor allem auch um das Lernen um zu handeln. Vor diesem Hintergrund versteht Marget Rasfeld Bildung für Nachhaltige Entwicklung als Gestaltungskompetenz. Diese ist von besonderer Relevanz, wenn es darum geht, drei zentralen Zukunftsherausforderungen (Demokratie gestalten, Zusammenleben lernen sowie Leitplanken des Planeten nicht überschreiten) zu begegnen. All diese Herausforderungen gehen mit einer enormen Komplexität einher. Folglich muss es eine wesentliche Aufgabe der Schulen sowie anderer Bildungseinrichtungen sein, Räume zu schaffen, die es ermöglichen, ein Verständnis für diese Komplexität zu entwickeln, um damit auch umgehen zu können. Dies stellt somit einen völlig anderen Anspruch an Schulen, bei welchen nicht mehr Bewertung, sondern vielmehr Wertschätzung im Vordergrund stehen sollte. Die Zukunft liegt in unseren Händen. Um sie zu gestalten bedarf es anderer, vielleicht auf den ersten Blick nicht denkbarer Wege. In diesem Sinne, so Rasfeld, ist Kreativität der Rohstoff, der die Zukunft erschafft. Über diese Denkanstöße konnte bei einem Rückblick auf den Tag nochmals im Plenum reflektiert werden, bevor zum Abschluss die ÖKOLOG Schulen für ihr Engagement geehrt wurden.

28. September 2017
von Franzi Allerberger
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„Der Mensch muss Verantwortung übernehmen“: Forscherwoche der Junior-High School Wien in Obergurgl

Ein letztes Mal in diesem Jahr machten sich SchülerInnen auf nach Obergurgl, um sich dort mehrere Tage im Rahmen der Alpinen Forschungswoche (12.09.2017-15.09.2017) im Hochgebirge mit Themen rund um den Klimawandel auseinander zu setzen. Am ersten Tag im Gelände beschäftigten sich die Jugendlichen der Junior-High School aus Wien zum einen mit den Zusammenhängen von Klimawandel und Tourismus. Hierbei entwickelten die SchülerInnen in Kleingruppen gemeinsam mit der Expertin DI Heidi Grüneis von alpS (Innsbruck) eigene Forschungsfragen und konnten diese „im Feld“ versuchen zu beantworten. So führten die jungen ForscherInnen unter anderem Interviews sowohl mit Ortsansässigen als auch TouristInnen durch und erstellten Kartierungen hinsichtlich unterschiedlicher Fragestellungen.

 

Im Rahmen der Umweltethik Station setzen sich die Jugendlichen mit Fragen der Mensch-Umwelt-Beziehungen auseinander (Foto: Allerberger 2017)

Zum anderen standen Fragen der Mensch-Umwelt-Beziehung bei der Umweltethik Station im Zentrum. Dabei merkte man schnell: Umwelt ist nicht gleich Umwelt und kann für jeden einzelnen eine völlig andere Bedeutung haben, sodass auch die Stellung des Menschen jeweils anders gesehen wird. Im Zuge dessen wurde von den SchülerInnen auch das Thema der Verantwortung aufgegriffen und gemeinsam mit dem Experten Dipl. Ing. Armin Winter von der BOKU Wien diskutiert. So wurde zum Beispiel argumentiert, dass sich das „System Erde“ derzeit in einem schlechten Zustand befinde, „weil der Mensch unverantwortlich handelt.“ Nur wenn wir Menschen Verantwortung übernehmen, lässt sich ein „guter Zustand“ erreichen, so die Sichtweise der SchülerInnen. Kritisch beobachtet wurden die Jugendlichen dabei von den (meist) friedvollen und sehr neugierigen Haflingern.

Nachdem man sich am ersten Tag an die neue Umgebung „Hochgebirge“ gewöhnen konnte, ging es für alle SchülerInnen am zweiten Tag Richtung Gletscher. Da das hervorragende Wetter laut Vorhersage im Laufe des Tages durch eine Kaltfront umschlagen sollte, war etwas Flexibilität gefragt und die beiden Stationen „Gletscher“ und „Vegetation“ wurden von den SchülerInnen in

Warm oder kalt? – SchülerInnen schätzen und messen die Temperatur von Eis und Gesteinen (Foto: Allerberger 2017)

einer etwas verkürzten Version durchlaufen. Doch das tat dem Erlebnis, den Gletscher gemeinsam in einer Seilschaft zu begehen keinen Abbruch. Dort, unmittelbar am Gletscher, wurde den SchülerInnen klar, „dass sich der Gletscher echt zurückgezogen hat.“ Bereits im Juli hat eine SchülerInnengruppe aus Eggenfelden das Zungenende des Gletschers markiert – dieses hat sich jedoch innerhalb von nur zwei Monaten um etwa 10m zurückgezogen.

Auf dem Gletscher … (Foto: Allerberger 2017)

Dies ist nur ein kleiner Einblick in die vielfältigen Erlebnisse der Jugendlichen während ihrer Zeit in Obergurgl und Umgebung. Bei einer kurzen Reflexion am Ende der Forscherwoche kam eine Schülerin zu dem Schluss, dass unser Planet wirklich sehr gefährdet sei und „alles jetzt von uns abhängt.“

Mit diesem Gedanken im Hinterkopf geht ein ereignisreiches k.i.d.Z-Jahr zu Ende. Wir bedanken uns bei allen ExpertInnen und Studierenden, die dieses Projekt begleitet und unterstützt haben. Ein großes Dankeschön gilt auch den Unterkünften in Obergurgl (Universitätszentrum), Schladming/Dachstein (JUFA), Pasterze (Glocknerhaus) und im Jamtal (Jamtalhütte)!

28. September 2017
von Franzi Allerberger
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k.i.d.Z21 ist Wegbereiter, Impulsgeber und Motivation: 2. und 3. Lehrerfortbildung in Obergurgl

Nachdem bereits im Juni die erste Fortbildung erfolgreich durchgeführt worden ist, nutzen insgesamt mehr als 25 LehrerInnen aus ganz Österreich vom 27.08.2017 – 30.08.2017 beziehungsweise 30.08.2017 – 02.09.2017 die Gelegenheit, um einen Einblick in das k.i.d.Z-Projekt zu erhalten. In kurzen Vorträgen seitens des Teams der Universität Innsbruck wurden die wesentlichen Kerngedanken, theoretische Hintergründe des Projektes erläutert sowie organisatorische Fragen geklärt. Im Zentrum der Fortbildung standen darüber hinaus die einzelnen Stationen, welche auch die SchülerInnen bei einer Alpinen Forscherwoche durchlaufen. Gemeinsam mit den beiden ExpertInnen Prof. Dr. Wilhelm Guggenberger und MSc. MA. Anita Keij, die das Projekt bereits seit mehreren Jahren unterstützen, wurde die Umweltethik Station absolviert und in spannenden, zum Teil kontroversen Diskussionen, über Mensch-Umwelt-Beziehungen geführt.

Kontroverse Diskussionen im Rahmen der Umweltethik Station (Foto: Allerberger 2017)

Gletscherbegehung (Foto: Allerberger 2017)

Außerdem konnten die Auswirkungen des Klimawandels im Zuge der Gletscher Station hautnah nachvollzogen werden. Eine Besonderheit war dabei mit Sicherheit für alle TeilnehmerInnen die Begehung des Gaißbergferners. Mit allen weiteren Stationen, Abläufen sowie Projektphasen setzten sich die LehrerInnen wieder im „Trockenen“ auseinander. Dabei wurden nicht nur Ideen zur Umsetzung des Projekts an der eigenen Schule diskutiert, sondern auch das ein oder andere Mal über die vielfältigen Projektbeiträge der SchülerInnen der vergangenen k.i.d.Z-Jahre gestaunt. Hervorragend ergänzt wurde das Programm durch einen Impulsvortrag von Klaus Schallhart, der als Leiter der Alpinen Forschungsstelle Obergurgl der Universität Innsbruck einen Blick zurück auf Entstehungsgeschichte dieser Einrichtung warf sowie einen Einblick in die Vielfalt der laufenden Forschungsprojekte gab.

Die LehrerInnen informieren sich über weitere Stationen und Projektphasen (Foto: Allerberger 2017)

Insgesamt zeigten sich die LehrerInnen durchweg von dem Projekt begeistert und sind motiviert, es in den kommenden Jahren ebenfalls durchzuführen. Auch dafür bot die Fortbildung den idealen Raum, um sich mit anderen Schulen zu vernetzten und in Zukunft gemeinsam Projekte umzusetzen. Zusammenfassend lässt sich mit den Worten einer Teilnehmerin schließen: „k.i.d.Z21 ist eine Motivation, neue Wege zu gehen!“

26. September 2017
von Franzi Allerberger
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k.i.d.Z goes Jamtal: Forscherwoche des Annette-Kolb-Gymnasiums

Den Höhepunkt des k.i.d.Z.-Jahres für alle achten Klassen stellte die Forscherwoche im Hochgebirge auf der Jamtalhütte in Österreich dar. Vier Stationen (Gletscherkunde, Vegetation, Umweltethik und Tourismus) wurden von allen SchülerInnen durchlaufen, wobei die Auswirkungen des Klimawandels im Vordergrund standen.

Wie entwickelt sich der Wintertourismus? Gibt es neue Strategien für die Zukunft eines naturverträglichen Tourismus? Wie verschieben sich die Vegetationszonen und was ist das überhaupt? Warum schmelzen die Gletscher und welche Probleme bereitet das in Zukunft? Und wie funktioniert eigentlich die wissenschaftliche Forschung in allen diesen Gebieten?

So vielfältig waren die Fragestellungen, die von den SchülerInenn unter Anleitung von ExpertInnen der Uni Inns­bruck, der BOKU Wien und den Tiroler Landesforsten auf ganz vielfältige Weise bearbeitet wurden.

Im Zuge ihrer Forschungsprojekte erlebten die SchülerInnen zum Beispiel die Unterschiede zwischen dem extrem verbauten Skiort Ischgl und der naturnahen Umgebung der Jamtalhütte. Dass in Ischgl der Mensch und seine Freizeitbedürfnisse im Vordergrund stehen und im Jamtal die Natur den Vorrang hat, haben sie schnell erkannt. Dass der naturnahe Tourismus aber auch Verzicht bedeutet (eine heiße Dusche oder ein WLAN-Anschluss wird plötzlich zum Luxus), haben sie am eigenen Leib erfahren.

An der Vegetationsstation haben sich die SchülerInnen unter anderem Gedanken zu den Anpassungsstrategien der Pflanzen gemacht: „Was packen wir in einen Rucksack, um im Gebirge zu überleben und welche „Hilfsmittel“ haben im Vergleich dazu die Pflanzen? Können diese extrem spezialisierten Arten sich im Klimawandel halten? Das waren spannende Fragen, die in der herrlichen Natur diskutiert wurden, während die Murmeltiere uns neugierig zugesehen haben.

Wie passen sich Pflanzen im Hochgebirge an? Diese und weitere Fragen diskutierten die SchülerInnen im Zuge der Vegetationsstation (Foto: Allerberger 2017)

Eines der Highlights war zweifelsohne der Ausflug auf die Gletscherzunge des Jamtalferners unter der Führung von zwei staatlich geprüften Bergführern. In zwei Seilschaften wurde den SchülerInnen und ihren LehrerInnen eindrücklich vor Augen geführt, dass ein Gletscher viel mehr ist als ein großer Haufen Eis und Schnee. Schließlich bot sich noch die Gelegenheit für einen spektakulären Blick in eine imposante Gletscherspalte, wie sie AlpinistInnen durchaus gefährlich werden kann. Deshalb wurde den AKGlern zum Abschluss noch demonstriert, wie man nach einem Spaltensturz wieder an die Oberfläche gerettet werden kann.

Immer im Blick: Der Jamtalferner (Foto: Allerberger 2017)

Die SchülerInnen waren nicht nur sehr motiviert und interessiert, sondern haben immer wieder betont, wie wichtig das Erleben in der freien Natur und die kreative Eigenarbeit war. Anstrengende und ruhige Elemente, Gruppenerlebnis, Zusammenhalt und auch individuelles Naturerlebnis abseits von Lärm und Stress – alles war möglich! Und das Ganze immer bei herrlichem Wetter und mit Blick auf die einmalige Bergkulisse und den Gletscher. Es steht außer Frage, dass die SchülerInnen viele interessante Eindrücke mit nach Hause ans AKG genommen haben.

(Autorin: Beate Rutkowski, AKG)

21. Juli 2017
von Anne Körfgen
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k.i.d.Z.21-Austria am Dachstein

Von 28.-30.06.2017  wurde zum zweiten Mal eine Alpine Research Week am Standort Schladming am Dachstein durchgeführt. Ca. 70 SchülerInnen des Aventinus Gymnasiums Burghausen setzten sich an vier thematischen Stationen intensiv mit dem Thema Klimawandel auseinander.

Welche Prozesse lassen sich im Schnee erkennen? Magdalena Rauter (Institut für Alpine Naturgefahren, BOKU) mit SchülerInnen des Aventinus Gymnasiums (Foto: Gleixner 2017)

Auf dem Dachsteingletscher untersuchten die SchülerInnen, inwiefern sich die Gletscher am Dachstein in den letzten Jahrzehnten verändert haben und welche Veränderungen zu erwarten sind. Welche Aussagen kann man anhand eines Schneeprofils treffen? Und welche Faktoren begünstigen das Abschmelzen der Gletscher?

Auf der Vegetationsstation im Rohrmoos erkundeten die Jugendlichen die Vegetation auf verschiedenen Höhenstufen und entwickelten einen Ausblick für eine durch den Klimawandel geprägte Zukunft.

Im Rahmen der Tourismusstation wurden vergangene und zukünftig zu erwartende Entwicklungen des Tourismusstandorts Schladming in Zeiten des Klimawandels betrachtet. Die SchülerInnen gingen dabei selbst entwickelten Forschungsfragen durch Interviews, Kartierungen und Fotodokumentation im Ort nach.

Rund um das Thema Mensch und  Umwelt drehte sich die Umweltethikstation. Während einer Wanderung auf dem Roseggersteig wurde der Frage nachgegangen, inwieweit sich Mensch und Umwelt gegenseitige beeinflussen und wie sich das Verhältnis in Zukunft entwickeln wird.

Schülerinnen erforschen verschiedene Vegetationsstufen im Rohrmoos (Foto: Gleixner 2017)

Mensch-Umwelt-Beziehungen im Visier auf der Umweltethikstation, geleitet von Marie-Sophie Attems (Institut für Alpine Naturgefahren, BOKU) (Foto: Gleixner 2017)

Gondelfahrt zwischen Gletscher- und Vegetationsstation (Gleixner 2017)

 

 

 

 

 

 

 

Abschlussveranstaltung mit Vertretern der Planai bahnen, Tourismusverband und Gemeinde Schladming (Foto: Gleixner 2017)

Abends hatten die SchülerInnen die Gelegenheiten, Fragen, die sich während der Forschungsarbeiten untertags ergeben hatten, in Gesprächsrunden in der JUFA zu klären. Vertreter der Planai Bahnen, des Tourismusverband Schladming und der Gemeinde Schladming teilten dabei ihre Perspektiven zu aktuellen Entwicklungen in Schladming in punkto Klimawandel mit den SchülerInnen und berichteten von ihren Erfahrungen.

Wir freuen uns, dass der Standort Schladming zum zweiten mal ganz im Zeichen von k.i.d.Z.21-Austria gestanden ist und freuen uns auf weitere Projekte, die dort umgesetzt werden. Vielen Dank an alle ExpertInnen, Studierenden, SchülerInnen und LehrerInnen, die die Alpine Research Week am Dachstein mitgestaltet haben!

21. Juli 2017
von Anna Oberrauch
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Obergurgl im Zeichen von k.i.d.Z.21-Austria

Dort wo das k.i.d.Z.21-Konzept vor 5 Jahren „geboren“ wurde, zieht es mittlerweile zahlreiche k.i.d.Z.21-Schulen aus ganz Österreich hin. Im Juni und Juli 2017 waren insgesamt über 200 SchülerInnen folgender k.i.d.Z.21-Schulen auf Forschungswoche in Obergurgl:

  • gesamte 8. Jahrgangsstufe des Karl-von-Closen Gymnasium Eggenfelden. In der Obergurgl-Zeitung 2017 können Sie nachlesen, was die beteiligten SchülerInnen in dieser Woche erlebten.
  • je zwei Klassen des Reithmann Gymnasiums Innsbruck und des BG/BRG Kufstein
  • zwei Klassen der HBLFA Tirol. Auch die Erlebnisse der Klasse 1A und 2A gibt es in folgendem ausführlichen Bericht nachzulesen.

Lässt man all die Erlebnisse aus diesen aufregenden und ereignisreichen Wochen Revue passieren, werden bestimmte Momente in ganz besonderer Erinnerung bleiben. An einigen dieser Momente und Erlebnisse wollen wir Sie teilhaben lassen:

Markierung der neuen k.i.d.Z.21-Marke 2017 am Gaisbergferner

Alle Jahre wieder… Jedes Jahr zum Gaisbergferner zu wandern, bedeutet jedes Jahr ein paar mehr Meter hinter sich zu bringen. Dies wurde auch in diesem Jahr allen SchülerInnen besonders deutlich, als sie die Umgebung zwischen den k.i.d.Z.21-Markierungen der Jahre 2015, 2016 und dem aktuellen Gletscherstand erkundeten.

Zwischen den k.i.d.Z.21-Markierungen der Gletscherstände liegen nicht wenige Meter (Foto: Alina Kuthe)

„Erstbegehung“ des Wurmkogls

Am 11. Juli wurde die Forschungsstation Vegetation und Klimawandel erstmals auf einer neuen Exkursionsroute durchgeführt. Das Ziel bildete der Wurmkogl, der mit einer Höhe von 3.082 m einen idealen Erkundungsraum für die Veränderung der Vegetation mit der Höhe bietet und zudem eine große sportliche Herausforderung und ein spannendes Gipfelerlebnis bereit hält. Auch wenn die letzte Etappe des Anstiegs von Hochgurgl aus mit der Top Wurmkoglbahn 2 „erklommen“ werden musste, da der Weg im höchsten Abschnitt noch sehr schneebedeckt war, bildete die Forschungsexpidition inklusive Gipfelsturm für viele SchülerInnen ein erstmaliges und einmaliges Erlebnis.

Vegetationsuntersuchungen im Zirbenwald nahe Hochgurgl (Foto: Anna Oberrauch)

Am Gipfel wurde fleißig gestempelt. Das Gipfel-Erlebnis musste festgehalten werden. (Foto: Anna Oberrauch)

SchülerInnen am Gipfel des Wurmkogls

Abschlusspräsentation der HBLFA Tirol am Universitätszentrum Obergurgl

Am Abend des 29. Juni präsentierten die SchülerInnen der HBLFA Kematen unter der Leitung von Mag. Gabriele Pallua ihre Projektergebnisse aus Obergurgl und aus dem gesamten Schuljahr. Es waren 60 Lehramtsstudierende der Universität Wien, die zeitgleich aufgrund eines Unterrichtsplanungs-Seminars in Obergurgl gastierten und interessiert den Ausführungen der SchülerInnen lauschten. Dabei zeigte sich so manche/r Studierende hoch erstaunt, über das, was die SchülerInnen im k.i.d.Z.21-Schuljahr leisteten. Die Ergebnisse der individuellen Projektbeiträge wurden in Form einer Postersession präsentiert, bei der die SchülerInnen den kritischen Fragen der Studierenden kompetent Rede und Antwort standen. Der Abend bildete einen sehr gelungen Abschluss für die Arbeit des gesamten Schuljahres.

Die Abschlussveranstaltung wurde von einer Schülerin der 1A moderiert. (Foto: Anna Oberrauch)

Die SchülerInnen präsentierten Ihre Vorstellungen von Obergurgl und Umgebung in 30 Jahren. (Foto: Anna Oberrauch)

Die SchülerInnen präsentierten ihre Projektbeiträge in Form von Postern. (Foto: Anna Oberrauch)

Abschlussveranstaltung mit Podiumsdiskussion im Piccardsaal von Obergurgl

Die Alpine Research Week des Karl-von-Closen Gymnasiums wurde am Donnerstag Abend im Piccardsaal mit einer großen Abschlussveranstaltung beendet. Die SchülerInnen präsentierten Projektbeiträge und Ergebnisse vom Nachmittag, die sie in verschiedenen thematischen Synthese-Gruppen gemeinsam mit ExpertInnen erarbeitet haben. Die Diskussionen kreisten u.a. um die Grand Challenge Klimawandel im Trump-Zeitalter und es entflammte eine kontroverse Diskussion um das Aufstellen eines Wasserspenders in der Schule. In der abschließenden Podiumsdiskussion wurde wiederum klar, dass das Finden von Antworten und Lösungen zum Umgang mit der Herausforderung Klimawandel sehr schwierig ist und einen vielperspektivischen Blick erfordert. Ein besonderer Dank gilt den Moderatorinnen Laura und Lisa und den Podiumsgästen.

Die Podiumsgäste (von links): Anke Bockreis (Vizerektorin für Infrastruktur, Universität Innsbruck), Christian Dürnberger (Umweltethiker, Universität Wien), Phillip Ribis (Büroleiter Ötztal Tourismus), Anita Keij (Ökonomin und Ethikerin), Hans Stötter (Klimaforscher, Universität Innsbruck) und Luzia Niederer (Schülerin des KvC-Gymnasiums).

k.i.d.Z.21-Abschlussveranstaltung am Reithmann Gymnasium

Auch die projektbeteiligten SchülerInnen des Reithmann Gymnasiums luden in der letzten Schulwoche zur Abschlusspräsentation an ihrer Schule. Es wurde gesungen, über die Erlebnisse in Obergurgl berichtet und die k.i.d.Z.21-Zertifikate wurden verteilt. Schließlich fanden die Diskussionen am Buffet ihren Ausklang.

         

Wir danken allen projektkoordinierenden Lehrpersonen: Heinz Hemberger,  Barbara Lackner, Gabriele Pallua, Julia Senfter, Peter Schönherr, Stefan Tusch für die hervorragende Zusammenarbeit im Rahmen der „Alpine Research Weeks“ in Obergurgl.

Ein besonders großer Dank gilt den beteiligten Experten Anke Bockreis, Lukas Emrich, Herbert Fojtlin, Lukas Fritz, Wilhelm Guggenberger, Wolfgang Gurgiser, Anita Keij, Erik Lindner, Martin Mergili, Eva Posch, Philipp Ribis, Hans Stötter, Frank Zirkl. Ebenso sei den Studierenden der Universität Innsbruck gedankt, die uns in Obergurgl tatkräftig unterstützten: Franziska Allersberger, Leonie Hasenauer, Lisa Pichler, Frank Jenny und Harald Zink. Ohne das Engagement von Euch allen, wäre k.i.d.Z.21 nicht denkbar!

Und nun wünschen wir allen verdiente und erholsame Sommerferien!

27. März 2017
von Jan Schillinger
Kommentare deaktiviert für Auftakt zum k.i.d.Z-21-Austria Projekt mit dem KLIMA-ABEND am BRG Wiener Neustadt

Auftakt zum k.i.d.Z-21-Austria Projekt mit dem KLIMA-ABEND am BRG Wiener Neustadt

Am Dienstag, 21. März, fand am BRG ein öffentlicher Abend zum Thema Klimawandel statt. Er war der Höhepunkt eines einjährigen Projektes im GWK-Unterricht, das 36 Schülerinnen und Schüler der 7. Klassen seit September besuchen.

In Kleingruppen erarbeiteten die Jugendlichen zu verschiedenen Aspekten des Klimawandels äußerst sehens- und hörenswerte Beiträge, die von Interviews, Befragungen, einer Koch-Show, einem selbst erfundenen Märchen, einem Poetry Slam bis zu einem eigens komponierten Rap zum genannten Thema reichten. Sogar beim Buffet wurde auf regionale, fleischlose und daher CO2 – arme Produkte geachtet.

Mittelpunkt der Veranstaltung war ein viel beachteter Vortrag von Univ. Prof. Dr. Helga Kromp-Kolb, die dem Publikum in anschaulicher Weise die wichtigsten wissenschaftlichen Fakten, notwendige Gegenmaßnahmen und Veränderungen in unseren Verhaltensweisen näherbrachte.

Besonders beeindruckend waren die Fachkenntnisse der Schülerinnen und Schüler und deren großes Interesse. Die durchwegs positiven Reaktionen seitens der über 100 Gäste waren eine Bestätigung und entsprechende Würdigung der Anstrengungen, die dieser Veranstaltung vorausgegangen sind.

Mag. Martin Welte

Hier eine Auswahl der SchülerInnenbeiträge:

Poetry Slam Beitrag:

Straßeninterviews:

Das Klima-Märchen:

Der Song – Generation X: